<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>Von Hamburg Ostwärts</title>
	<atom:link href="http://hamburgosteuropa.wordpress.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com</link>
	<description>Zwei Physikstudis aus Hamburg machen den alten Ostblock unsicher</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Sep 2011 18:26:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
<cloud domain='hamburgosteuropa.wordpress.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://s2.wp.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>Von Hamburg Ostwärts</title>
		<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://hamburgosteuropa.wordpress.com/osd.xml" title="Von Hamburg Ostwärts" />
	<atom:link rel='hub' href='http://hamburgosteuropa.wordpress.com/?pushpress=hub'/>
		<item>
		<title>Tirana, Skopje und ein paar Gedanken</title>
		<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/12/tirana-skopje-und-ein-paar-gedanken/</link>
		<comments>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/12/tirana-skopje-und-ein-paar-gedanken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 18:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Büker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belgrad]]></category>
		<category><![CDATA[Skopje]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hamburgosteuropa.wordpress.com/?p=480</guid>
		<description><![CDATA[Gestern Abend sind wir mit dem Zug in Belgrad angekommen, und während Michael sich am Bahnhof um die Zugtickets nach Hamburg kümmert und sich eine Kunstgalerie und das Parlamentsgebäude anschaut, habe ich Zeit mich von den letzten Tagen zu erholen und einen ausführlichen Bericht über Tirana und Skopje zu schreiben. Warum man seine Reisepläne ändert, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=480&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend sind wir mit dem Zug in Belgrad angekommen, und während Michael sich am Bahnhof um die Zugtickets nach Hamburg kümmert und sich eine Kunstgalerie und das Parlamentsgebäude anschaut, habe ich Zeit mich von den letzten Tagen zu erholen und einen ausführlichen Bericht über Tirana und Skopje zu schreiben.</p>
<div id="attachment_483" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_33131.jpg"><img class="size-medium wp-image-483 " title="Sonnenuntergang Tirana" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_33131.jpg?w=240&#038;h=180" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Blick aus der rotierenden &quot;Sky Bar&quot; in einem der größeren Bürogebäude in Tirana</p></div>
<p>Warum man seine Reisepläne ändert, um nach Albanien zu fahren, ist sicher nicht gleich einleuchtend. Der geografischen Lage Albaniens nach sind wir davon ausgegangen, dass wir nach einem kurzen Zwischenstopp in Tirana leicht Richtung Westen weiterreisen können. In Albanien mussten wir dann allerdings feststellen, dass dem nicht so ist. Von Tirana aus kommt man nirgendwo schnell hin, schon gar nicht Richtung Westen. Somit ging es dann von Tirana erst mal wieder in Richtung Osten, in die mazedonische Hauptstadt Skopje, bevor wir gestern von Skopje nach Belgrad gekommen sind.</p>
<p>Zur Vorbereitung auf Albanien haben wir dann auch einzig die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes gelesen, und die lesen sich wie ein Abenteuerroman. Es wird einem z.B. dringend davon abgeraten, in Albanien in größerem Maße medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Außerdem sollte man immer vor Anbruch der Dunkelheit sein Reiseziel erreicht haben und nachts nicht selber Auto fahren. Das deutsche Vorurteil, dass halb Albanien in der Bandenkriminalität tätig sei und Besucher daher in Gefahr wären, wird auf der Seite des Auswärtigen Amts allerdings in deutlichem Ton negiert.</p>
<div id="attachment_484" class="wp-caption alignright" style="width: 168px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3344.jpg"><img class="size-medium wp-image-484 " title="Brautmoden" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3344.jpg?w=158&#038;h=210" alt="" width="158" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Brautmodengeschäft in einem alten Wohnhaus nahe des Zentrums von Tirana</p></div>
<p>Tja, aber was sind nun unsere Eindrücke von Albanien und Tirana? Also, dass der Straßenverkehr mehr als chaotisch ist, stimmt wohl. Ampeln sind mehr so ein lockerer Vorschlag des Verkehrsministeriums und Zebrastreifen sind ein frommer Wunsch, dass doch vielleicht jemand anhalten möge. Überhaupt sind viele Fußgängerampeln in Tirana kaputt, und es geht entweder noch das rote oder das grüne Licht. Brennt an der Ampel also gerade kein Licht, muss man raten, ob wohl gerade grün oder rot ist. Im Vergleich zum deutschen Straßenverkehr muss die Menge an Verkehrsteilnehmern noch um einige Esel und verschiedene Arten von Karren erweitert werden (z.B. Motorräder, die statt des Vorderrads einen &#8222;Ahnänger&#8220; vor sich herschieben). Tagsüber ist in der Hauptstadt Tirana trotzdem Laufen die cleverste Lösung, denn sämtliche Straßen sind hoffnungslos verstopft, was übrigens zu einem nicht zu vernachlässigenden Smog führt, der über der Stadt hängt.</p>
<p>Albanien hat zudem ein riesiges Umweltproblem. Man kann mitten in Natur am abgelegensten Ort in Albanien stehen, und wird trotzdem eine Menge Plastikmüll um einem herum liegen sehen.</p>
<div id="attachment_485" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3327.jpg"><img class="size-medium wp-image-485 " title="Pyramide" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3327.jpg?w=210&#038;h=158" alt="" width="210" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Das ehemalige Mausoleum des Diktatos Envar Hoxha</p></div>
<p>Während wir durch Tirana gelaufen sind, fielen mir immer wieder viele Männer zwischen 40 und 60 Jahren auf, die, wie es mir schien, denn ganzen Tag am Straßenrand saßen, und so fragte ich unseren ziemlich entspannten Hostelbesitzer, wie hoch denn die Arbeitslosigkeit in Albanien so sei. Seine Antwort war folgende: Offiziell sind es 14%, aber von der albanischen Sozialhilfe kann man auf gar keinen Fall leben und so verdient sich jeder etwas dazu. Auf der anderen Seite müsse man aber auch sehen, dass der Großteil der ländlichen Bevölkerung gar nicht als arbeitend oder nichtarbeitend erfasst wird und es hier wohl noch mal eine große Dunkelziffer an Leuten gibt, die von ihrer Arbeit und ohne Unterstützung von anderen nicht mehr leben können.</p>
<div id="attachment_486" class="wp-caption alignright" style="width: 122px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3372.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-486" title="Bunker" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3372.jpg?w=112&#038;h=150" alt="" width="112" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Typische Bunker, hier auf einem Berg über Tirana</p></div>
<p>Und so gibt sich auch das Stadtbild von Tirana eher sehr arm. Eine Altstadt gibt es nicht. Es ist lediglich ein großer Platz mit einer Statue des Nationalhelden Skenderbeg vorhanden. Von dort aus geht es dann aber auch gleich in Wohngebiete mit u.a. bewohnten Rohbauten und zerfallenden Häusern.</p>
<p>Trotz der großen Armut in Tirana fällt auf, dass, wer sich ein Auto leisten kann, auch gleich einen Mercedes fährt. Wir haben noch nie so viele Mercedes gesehen wie in Albanien!</p>
<p>Ziemlich viele der Busse in Tirana kommen auch aus Deutschland. Ihr angeschlagenes Fahrziel ist meist: &#8222;Leerfahrt. Bitte nicht einsteigen!&#8220; Einige Zapfsäulen an den Tankstellen kommen aus Italien und der Preis ist in Euro einprogrammiert, wobei man sich den Kommapunkt wegdenken und als Betrag in albanischen Lek verstehen muss.</p>
<p>Die Wirtschaft Albaniens ist übrigens in den 90er Jahren mal gründlich zusammengebrochen, weil viele Unternehmer auf ein Schneeballsystem reingefallen sind!</p>
<p>Während wir uns an unserem ersten Tag in Tirana also die Stadt anschauten, machten wir am zweiten Tag einen Ausflug auf einen Berg, von dem man gut auf Tirana herunter schauen konnte. Nachdem wir mit einer sehr modernen Seilbahn (von österreichischen und schweizerischen Firmen gebaut, wie alle Seilbahnen, die wir auf dem Balkan gesehen haben) hinaufgefahren sind, gab es einen kurzen Spaziergang durch den Wald, bei dem jede Menge Verteidigungsbunker vom letzten Diktator zu bestaunen waren. Schließlich haben wir mit einem netten Ausblick etwas gegessen.</p>
<div id="attachment_487" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3471.jpg"><img class="size-medium wp-image-487 " title="IMG_3471" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3471.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das neue Monument für einen Mann, der seit 2.300 Jahren tot ist.</p></div>
<p>Am nächsten Tag ging es dann in der schon beschriebenen Fahrt nach Mazedonien weiter. Mazedonien kann uns im Gegensatz zu Albanien viel reicher vor. Es gab auf unsere Fahrt jede Menge (fertiggebaute!!) mehrstöckige Häuser, die allerdings nur Leuten gehörten, die in Deutschland oder Amerika arbeiteten, wie man uns erklärte. In einem späteren Gespräch mit einem jungen Mazedonier wurde uns erzählt, dass es in Mazedonien kaum Wirtschaft gebe, die Arbeitslosenrate läge bei unfassbaren 34%, und wenn man wirklich arbeiten wolle, müsse man schon ins Ausland gehen.</p>
<p>Die Umweltverschmutzung hat sich in Mazedonien allerdings gegenüber Albanien nicht verbessert. Auch hier scheint man davon auszugehen, dass Plastik kompostierbar ist. Der Smog ist über Skopje genauso stark wie über Tirana.</p>
<p>Skopje hat allerdings im Gegensatz zu Tirana eine (sogar relativ schöne) Altstadt. Und diese haben wir mit drei Religionswissenschaftlerinnen aus Bayreuth zwei Tage lang erkundet. Die Drei hatten ein äußerst straffes Programm und jede Menge Wikipediaausdrucke mit den passenden Informationen.</p>
<p>Richtig stolz ist man Mazedonien übrigens auf Alexander den Großen, den man hier dann auch gleich Alexander Makedonski nennt (was die praktisch nicht existenten Beziehungen mit Griechenland nochmals verschlechtert), und dem man erst jüngst ein neun Millionen Euro schweres Denkmal gesetzt hat.</p>
<div id="attachment_488" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3478.jpg"><img class="size-medium wp-image-488 " title="Brotzeit" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3478.jpg?w=180&#038;h=135" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Brotzeit, nur besser, mit dem Mädels im Hof einer albanischen Moschee in Skopje.</p></div>
<p>Unsere Tage in Skopje waren mit mexikanischem Essen, Cocktails und zwei antiken Deutsch-Serbokroatisch-Wörterbüchern für Michael sehr entspannt.</p>
<p>Unser Urlaub geht nun so langsam zu Ende! Übermorgen Abend wollen wir wieder in Hamburg sein.</p>
<p>Was uns in allen Ländern aufgefallen ist, ist dass man als Westeuropäer unweigerlich als reiche Personen verstanden wird.</p>
<p>Dies wird zum einen an den vielen bettelnden Kinder klar, die uns in allen Ländern begegnet sind. Egal ob das die Jungs in der türkischen Kleinstadt sind, die „Money, money!“ haben wollen, oder das Mädchen vor dem Supermarkt in Athen, das uns mit großen traurigen Augen anschaut und die Hand aufhält, oder ob es die Kinder aus Skopje sind, die auf der Straße spielen und, wenn wir vorbeikommen, ebenfalls Geld wollen. Wir haben uns an den Ratschlag aus unserem Reiseführer für die Türkei gehalten und nie einem Kind etwas gegeben, jedenfalls nicht, ohne wenigstens eine kleine Dienstleistung entgegenzunehmen (in der Türkei z.B. eine kalte Flasche Wasser). Zu gerne hätten wir diesen Kindern gesagt, dass sie zur Schule gehen müssen, aber natürlich ist das nicht möglich, denn über die Sprachbarriere hinweg führt nur das englische Wort „Money“. Außerdem sind solche frommen Ratschläge dann sinnlos, wenn das &#8222;Einkommen&#8220; des Kindes zum Überleben der Familie benötigt wird oder der Schulbesuch selbst für die Familie nicht zu bezahlen ist &#8211; was offenbar lange nicht bei allen Kindern der Fall war, sondern wir auch beim Spielen &#8222;nebenbei&#8220; angesprochen wurden.</p>
<p>Zum anderen haben wir in der Türkei immer höhere Preise als die Einheimischen bezahlt und höchstens mal in Begleitung eines Türken die „local rate“ bekommen. Dies ist natürlich heute zum allergrößten Teil der Tatsache geschuldet, dass man es mit Touristen einfach machen kann. Man sieht uns eben an, dass wir aus einem reichen Land kommen. Michael ist auch der Ansicht, dass dies keinesfalls eine blanke Unverschämtheit darstellt, sondern dass Preise für Dienstleistungen, die über dem üblichen Niveau eines Landes liegen, für Besucher aus einem (sehr) reichen Land (wie Deutschland) angemessen sind.</p>
<p>Warum dieses Geschäftsverhalten auch aus traditioneller türkischer Sicht übrigens keinesfalls unverschämt ist, kann man sehr gut in unserem Reiseführer „Kulturschock Türkei“ von Manfred Ferner nachlesen. Übrigens ein sehr gutes Buch, das man auch gut lesen kann, wenn man nicht vorhat, in die Türkei zu fahren. Vielleicht versteht man dann besser, warum die türkischen Familien zwei Straßen weiter in einer ganz anderem Welt zu leben scheinen, und dass sie doch einfach zu verstehen sein können.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/480/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=480&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/12/tirana-skopje-und-ein-paar-gedanken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/7ef9f51696a184ffb0354920298a27fc?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">emteeyou</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_33131.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Sonnenuntergang Tirana</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3344.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">Brautmoden</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3327.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Pyramide</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3372.jpg?w=112" medium="image">
			<media:title type="html">Bunker</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3471.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">IMG_3471</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3478.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Brotzeit</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Was für ein Reisetag!</title>
		<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/08/was-fur-ein-reisetag/</link>
		<comments>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/08/was-fur-ein-reisetag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 21:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Büker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skopje]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hamburgosteuropa.wordpress.com/?p=466</guid>
		<description><![CDATA[Sehr erschöpft schreibe ich nach einem langen Tag aus Skopje, während draußen Kanonen donnern und dazu passende Volksmusik aus dem Fernseher schallt. Warum Anna trotzdem schon schlafen kann, gibt es es jetzt zu lesen! Das Aufstehen wurde von von zwei sich ausgleichenden Faktoren gestört und lief daher genau nach Plan: Zwar haben nach dem Weckerklingeln [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=466&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr erschöpft schreibe ich nach einem langen Tag aus Skopje, während draußen Kanonen donnern und dazu passende Volksmusik aus dem Fernseher schallt. Warum Anna trotzdem schon schlafen kann, gibt es es jetzt zu lesen!</p>
<p>Das Aufstehen wurde von von zwei sich ausgleichenden Faktoren gestört und lief daher genau nach Plan: Zwar haben nach dem Weckerklingeln wir um eine Stunde verschlafen, doch stand mein Wecker noch auf griechischer Zeit &#8211; in der Summe sind wir also planmäßig aufgestanden.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 268px"><a href="http://www.volkerschatz.com/kayaking/albania07/pics/minibuses.jpg"><img class="  " title="Minibus" src="http://www.volkerschatz.com/kayaking/albania07/pics/minibuses.jpg" alt="" width="258" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Typische Minibus-Szene in Albanien (von Volker Schatz, 2007, Bild verlinkt auf Webseite).</p></div>
<p>Dann ging es Richtung albanischer Grenze, und zwar per &#8222;Minibus&#8220;: Dabei handelte es sich in unserem Fall um einen nicht klimatisierten, umgebauten Mercedes-Bus (in den alles andere als originalen Sitzbänken funktionierten die Anschnallgurte nicht, was außer wohl aber niemals jemand bemerkt hat), dessen Fahrer uns direkt von der Straße aufsammelte, als wir noch dachten, es handele sich um planmäßige oder gar offizelle Busse. Dass dem nicht so war, war spätestens klar, als er sich von 6 Euro pro Person auf 600 Lek (etwa € 4,30)  herunterhandeln ließ und sich dafür den Spott anderer Fahrer einhandelte. Die Fahrt ging auch erst los, als der Bus voll besetzt war, wofür der Fahrer noch eine Extra-Runde durch die Stadt drehte.</p>
<p>Seine Fahrweise muss als selbst- und massenmörderisch eingestuft werden. Tempo 90 auf Serpentinen-Bergstraßen? Kein Problem. Überholen trotz Gegenverkehr? Kein Problem. Überholen vor Kurven auf zweispurigen Septentinen-Bergstraßen mit Handy am Ohr? Kein Problem! Schließlich hatte er jederzeit mindestens die linke Hand am Steuer, an der immerhin noch zwei Finger am Stück waren. Mehrmals hätten wir Fahrer des Gegenverkehrs darauf hinweisen können, dass sie etwas zwischen den Zähnen haben, hätten wir nicht unsere eigenen Zähne vor Angst zusammengepresst und die Hände zum Festhalten in die Lehnen gekrallt &#8211; keine Gurte, ihr erinnert Euch? Der Höhepunkt der Fahrt war, als er an einem geparkten Polizeiwagen vorbeifuhr, vor dem ein Polizist träge die Kelle hob, um ihn anzuhalten. Statt sich solch einer willkürlichen Kontrolle zu unterwerfen, hupte er fröhlich, warf den Polizisten eine Kusshand zu, beschimpfte sie laut und beschleunigte.</p>
<div id="attachment_468" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3397.jpg"><img class="size-medium wp-image-468" title="Qafë Thanë" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3397.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Qafë Thanë, von wo wir etwa 2,5 Kilometer zur Grenze gelaufen sind.</p></div>
<p>Nachdem wir in einer kurzen Pause unsere Gließmaßen gezählt hatten, war es nicht mehr weit zur mazedonischen Grenze. Wir wurden mitten im Nichts ausgesetzt, fanden aber den Weg zur Grenze wie beschrieben und bekamen noch Erläuterungen von einem jüngeren Mitfahrer, der Englisch sprach. Wir wurden sofort von Taxifahrern angesprungen, die sich auf Albanisch offenbar lautstark darüber stritten, wer uns zuerst ansprechen durfte. Ich wartete höflich, bis sie sich geeinigt hatten, und sagte dann auf Albanisch, dass wir kein Taxi wünschten. Als wir 500 Meter gelaufen waren, versuchte es einer von ihnen noch einmal im Vorbeifahren, doch wir wollten natürlich laufen. Anna hatte Schwierigkeiten damit, dass uns der Weg von zwei Leuten als &#8222;bergab&#8220; beschrieben wurde, aber nicht wirklich bergab ging. Meine Theorie ist, dass &#8222;bergab&#8220; als &#8222;nicht ganz so steil bergauf wie üblich&#8220; verstanden werden musste.</p>
<div id="attachment_471" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3410.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-471" title="Bergstraße" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3410.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Man beachte, wo die Leitplanke endet.</p></div>
<p>Hier oben, auf der ausgestorbenen Bergstraße, hörten wir etwas, das wir in Albanien nirgends, weder in Verkehrsmitteln, noch im Bett, auf dem Land oder in der Stadt gehört hatten: Stille. Wir genossen den Moment, und ich fand diese zweieinhalb Kilometer eine der schönsten Strecken des ganzen Urlaubs &#8211; nur wir beide, ein klarer Weg, ein klares Ziel und viel Zeit.</p>
<div id="attachment_472" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3416.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-472" title="Kaserne" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3416.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Ausgestorbene Kasernenanlage.</p></div>
<p>Auf dem Weg zur Grenze kamen wir an unzähligen kleinen Bunkeranlagen vorbei, die das ganze Land wie Pockennarben säumen. Vom kommunistischen Diktator Envar Hoxha erbaut, sollten sie eine Invasion abwehren, die es niemals gab. Auch eine verlassene Kasernenanlage passierten wir, und es verwundert nicht, dass die ansonsten dichte Vegetation hier fehlt &#8211; zweifellos wurde  die Landschaft für militärische Zwecke kahlgeschlagen.</p>
<p>An der Grenze selbst waren wir beim Verlassen Albaniens beruhigt, dass es kein Problem damit gab, bei der Einreise keinen Stempel bekommen zu haben. Auf Nachfrage bekamen wir diesmal einen, der Grenzbeamte kannte sogar das deutsche Wort &#8222;Stempel&#8220; und lachte, da er offenbar oft gebeten wird, sein offizielles Werkzeug zu schwingen, um ein Souvenir im Reisepass zu hinterlassen. Auf mazedonischer Seite gab es leider auch auf Nachfrage keinen Stempel.</p>
<div id="attachment_474" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3400.jpg"><img class="size-medium wp-image-474 " title="Bunker" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3400.jpg?w=180&#038;h=135" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Typischer verwahrloster Bunker in Albanien.</p></div>
<p>Zwischen den Grenzposten &#8211; wo wir uns nicht trauten, Fotos zu schießen &#8211; machten wir gleich zweimal große Augen. Einmal, als wir den Grenzstein sahen, der halb überwuchert und unbeachtet zwischen den Fahrstreifen vor sich hin altert und die Jahrzehnte vergessen hat: Seine südliche Seite spricht von der RPSSH (Republika Popullore Socialiste e Shqipërisë<em>, </em>&#8222;Sozialistische Volksrepublik Albanien&#8220;), während seine nördliche Seite sich in der СФРЈ (Социјалистичка Федеративна Република Југославија, &#8222;Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien&#8220;) wähnte.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 177px"><a href="http://rugala.pl/gory/2009_korab/foto/korab,751"><img class="  " title="Grenzstein" src="http://rugala.pl/gory/2009_korab/foto/img/IMG_3912.jpg" alt="" width="167" height="241" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Grenzstein ähnlich dem, den wir gesehen haben (von Adam Rugała, 2009, Bild verlinkt auf Webseite).</p></div>
<p>Der andere Schock war ein regelrechter Kadaver von einem Reisebus, verendet und ausgeschlachtet im Niemandsland. Motor, Räder, Türen, Sitze, Armaturen, Achsen &#8211; nichts war  mehr an seinem Skelett, außer dem verwitternden deutschen Schriftzug auf der Heckscheibe: &#8222;Erstklassig reisen &#8211; Busreisen!&#8220;</p>
<p>Auf mazedonischer Seite mussten wir mehreren Taxifahrern eindringlich klarmachen, dass wir nicht für eine Fahrt bezahlen wollten. Hier trampen zwar viele Besucher, aber in der Bevölkerung ist das Konzept wenig bekannt. Kopfschüttelnd wurden wir von den Taxifahrern stehengelassen, als wollten wir allen Ernstes den Tag in der Sonne vor der Grenze verbringen. Dazu kam es nicht, denn schon nach weniger als einer halben Stunde wurden wir von zwei Mazedoniern mitgenommen, die am Ende einer zweitägigen Reise aus Italien vorbeikamen, wo sie leben und arbeiten. In ihrem schmucken Mercedes S 340 nahmen sie uns mit nach Skopje, unterhielten sich sehr nett mit uns und gaben uns Getränke aus &#8211; fast zu einfach!</p>
<p>Damit es doch nicht so einfach wurde, gab der Mercedes auf halber Strecke des Geist auf. Nach einer guten Stunde erfolgloser Wiederbelebungsmaßnahmen durch zahlreiche selbsternannte Experten und die zunehmend frustrierten Fahrer fassten sie den Plan, die weitere Strecke bergab zu rollen und hoffentlich einen Mechaniker ausfindig zu machen oder zu rufen. Wir bedankten uns herzlich für die Hilfe, entschieden uns aber, an den Rastplatz zu bleiben, um eine Weiterfahrt zu finden.</p>
<p>Da sich langsam die Sonne senkte, und die Mitnahmebereitschaft nicht groß war, haben wir beim nächsten Minibus &#8211; deutlich moderner und weniger tödlich als auf der albanischen Seite &#8211; nachgefragt und für zusammen 8 Euro zwei Plätze nach Skopje ergattert. Auf dem Weg sahen wir, nur etwa einen Kilometer vom Rastplatz, unsere beiden ersten Fahrer frustriert in einer ausgestorbenen Haltebucht neben ihrem Wagen stehen.</p>
<div id="attachment_477" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3419.jpg"><img class="size-medium wp-image-477" title="IMG_3419" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3419.jpg?w=240&#038;h=180" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Ein kleiner Abglanz des Feuerwerks im Zentrum.</p></div>
<p>In Skopje angekommen bestand ich darauf, ein Stück zu laufen, obwohl wir sehr erschöpft waren, um von den räuberischen Taxifahrern am Bahnhof wegzukommen (&#8222;Ich spreche Deutsch, ich habe GPS, guckst Du mein Auto, kommst Du mit! Warum nicht!? Komm mit!&#8220;). Erst dabei wurde uns klar: In der Stadt ist der Teufel los! Überall mazedonische Flaggen, abgesperrte Straßen voller Menschen, besondere Plakate, hupende Autos und Motorräder, von denen Flaggen wehten. Auf Nachfrage bestätigte man unsere Vermutung: Es ist ein runder Geburtstag der Unabhängigkeit &#8211; 20 Jahre Volksabstimmung für die Loslösung von Jugoslawien.</p>
<p>Den restlichen Weg zum Hostel nahmen wir ein Taxi, wobei uns mein gebrochenes Serbisch Geld und Nerven sparte. Hier läuft nun schon den ganzen Abend die Unabhängigkeitsfeier im Fernsehen, und passend zum Donner draußen sehen wir die feierlichen Kanonschläge (aus modernen Artilleriegeschützen!) und das Feuerwerk. Morgen hoffen wir, das neu eröffnete Unabhängigkeits-Museum besuchen zu können.</p>
<p>Und damit gute Nacht für heute aus der mazedonischen Hauptstadt!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/466/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=466&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/08/was-fur-ein-reisetag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/7ef9f51696a184ffb0354920298a27fc?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">emteeyou</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://www.volkerschatz.com/kayaking/albania07/pics/minibuses.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Minibus</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3397.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Qafë Thanë</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3410.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Bergstraße</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3416.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Kaserne</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3400.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Bunker</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://rugala.pl/gory/2009_korab/foto/img/IMG_3912.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Grenzstein</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3419.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">IMG_3419</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Athen</title>
		<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/06/athen/</link>
		<comments>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/06/athen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Büker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hamburgosteuropa.wordpress.com/?p=446</guid>
		<description><![CDATA[Mittlerweile sind wir gut in Tirana angekommen und haben im Tirana Backpacker Hostel eine nette Bleibe gefunden. Wegen der hohen Temperaturen und kleinerer gesundheitlicher Probleme machen wir es wie in Athen so, dass wir den Nachmittag in Ruhe verbringen und abends durch die Stadt gehen. Zunächst wollen wir allerdings noch einige Dinge aus Athen berichten.  [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=446&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_449" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3320.jpg"><img class="size-medium wp-image-449" title="Tirana Backapcker Hostel" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3320.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das urgemütliche Tirana Backpacker Hostel</p></div>
<p>Mittlerweile sind wir gut in Tirana angekommen und haben im Tirana Backpacker Hostel eine nette Bleibe gefunden. Wegen der hohen Temperaturen und kleinerer gesundheitlicher Probleme machen wir es wie in Athen so, dass wir den Nachmittag in Ruhe verbringen und abends durch die Stadt gehen.</p>
<p>Zunächst wollen wir allerdings noch einige Dinge aus Athen berichten.  Einige große Gegensätze der Stadt haben wir wohl hauptsächlich in drei verschiedenen Vierteln kennengelernt.</p>
<div id="attachment_451" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3251.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-451" title="Klo" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3251.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Dieser Hinweis (aus unserem Hostel) findet sich überall in Griechenland, und ist bitterer Ernst</p></div>
<p>Der Stadtteil, in dem unser Hostel lag, war hauptsächlich von Menschen aus Asien bewohnt und von großer Armut geprägt. Der große Victoriaplatz, auf welche wir angekommen sind, war sicher einer der Treffpunkte des Viertels.  Besonders abends hockten dort an den Rändern der Grünflächen jede Menge Männer und die Jungs spielen Fussball. Frauen oder Mädchen waren hingegen in der Regel nirgendwo zu sehen &#8211; nur am Sonntag Nachmittag hatten sie eine Ecke des Platzes für sich.  Tagesüber herrschte in den Straße ein reger Gemüse -(Schwarz?)-Handel. Jeder Anbieter hatte einen Karren oder einfach einen Eimer mit seiner Ware, und manchmal wechselten die Händler im Laufschritt mit ihrer Ware unterm Arm oder auf einem Karren den Standort. Außerdem gab es einen Haufen Läden, in denen man Geld in so ziemlich jede beliebige asiatische und osteuropäische Währung tauschen konnte und natürlich gab es auch Telefonläden, in denen man für sehr wenig Geld in diese Länder telefonieren konnte.</p>
<div id="attachment_453" class="wp-caption alignleft" style="width: 122px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/copy-of-img_3248.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-453" title="Born in Tunisia" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/copy-of-img_3248.jpg?w=112&#038;h=150" alt="" width="112" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Politisches Graffiti nahe unseres Stadtteils</p></div>
<p>Vor so manchem verlassenen Haus herrschte ein dermaßen stechender Gestank , dass wir kaum wissen mochten, wie viele Menschen wohl unter welchen Verhältnissen dahinter leben.  In Erinnerung bleiben wird uns wohl auch eine Art rumänischer Mutter-Kind-Treff auf der Straße vor unserem Hostel. Ein englische Frau, die in unserem Hostel arbeitete, machte uns darauf aufmerksam, dass eine der Frauen ihr Baby in einer Art Ikea-Plastiktüte, welche mit Decken ausgelegt war, transportierte.</p>
<div id="attachment_454" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3293.jpg"><img class="size-medium wp-image-454 " title="Exarchia" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3293.jpg?w=240&#038;h=180" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Straßenszene in Exarchia</p></div>
<p>Exarchia hingegen ist ein Stadtteil, in dem sich ein jeder linksalternativer Jugendlicher aus Europa zuhause fühlen kann. Hier sind die Gebäude heruntergekommen aber mit Liebe bewohnt, jede Wand ist voller Graffiti, sowohl schöne als auch primitive, überall hängen politische Plakate und Ankündigungen für Konzerte von alternativer und Metal-Musik, alternative Kneipen säumen die Straßen.</p>
<div id="attachment_455" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3297.jpg"><img class="size-medium wp-image-455 " title="Gedenktafel" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3297.jpg?w=240&#038;h=180" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Gedenktafel für Alexandros Grigoropoulos, 2008 im Alter von 15 Jahren von einem Polizisten erschossen</p></div>
<p>Hier haben wir auch die Gedenkstätte für Alexandros Grigoropoulos gefunden. Jugendliche Anwohner anzusprechen und mit ihnen über den Ort und das Ereignis zu reden, war überraschend einfach. Es herrschte &#8211; anders als z.B. grundsätzlich in der Türkei &#8211; keine grundlegende Skepsis wegen der (vermeintlichen) kulturellen Unterschiede. Die Gedenkstätte ist, ohne jede Beteiligung der Stadt oder irgendwelcher Behörden, sehr liebevoll und dauerhaft eingerichtet. Michael hat es viel bedeutet, dort gewesen zu sein, nachdem er schon am Tag nach dem Mord im Dezember 2008 in Hamburg auf die Straße gegangen war.</p>
<div id="attachment_456" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3304.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-456" title="IMF" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3304.jpg?w=150&#038;h=84" alt="" width="150" height="84" /></a><p class="wp-caption-text">Graffiti an der Universität: &quot;Scheiß auf den Internationalen Währungsfonds&quot;</p></div>
<p>Schließlich haben wir auch das touristische Athen gesehen. Wir sind auf die Akropolis gestiegen, haben das nationale Archäologie-Museum gesehen und den Syntagma-Platz vor dem Parlamentsgebäude besucht. Auf dem Syntagma-Platz war leider nichts mehr vom Protest griechischer Bürger gegen die lähmenden Sparmaßnahmen, die dem Land vom Internationalen Währungsfonds aufgezwungen werden, zu sehen. Diese sind gerade in diesem Sommer für alle Balkan-Reisenden greifbar: Keine internationalen Züge fahren nach oder verlassen Griechenland.</p>
<div id="attachment_457" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3235.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-457" title="Kundgebung" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3235.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Demo auf dem Syntagma-Platz</p></div>
<p>Was wir aber beobachten konnten, war eine Protestkundgebung von etwa 200 Menschen, die sich gegen den syrischen Präsidenten Bashar Al-Assad und seine brutale Unterdrückung der Menschen in Syrien richtete. Jemand hatte extrem viele Flaggen der alten syrischen Republik (frühe 30er bis späte 50er und Anfang der 60er Jahre) besorgt und ein riesiges Banner mit dem selben Flaggenmotiv tauchten den Platz in grün, weiß und schwarz. Die ganze Veranstaltung über wurde über einige Megaphone in arabisch gerufen und gesungen, wovon wir natürlich nur wenige Brocken verstehen konnten &#8211; dass es darum ging, Bashar Al-Assad möge sich zum Teufel scheren, war trotzdem offensichtlich.</p>
<div id="attachment_458" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3233.jpg"><img class="size-medium wp-image-458" title="Frau mit Flagge" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3233.jpg?w=300&#038;h=168" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Frau mit der Flagge der libyschen Rebellen (und des alten Königreichs der 50er und 60er Jahre)</p></div>
<p>Es waren auch einige Flaggen Saudi Arabiens zu sehen, was Michael eher beunruhigte, Anna aber nur als Solidaritätsbekundung nach der Kritik des saudischen Königs an der syrischen Regierung verstand. Befremdlich fanden wir allerdings beide, dass auch Kinder von fünf Jahren oder noch weniger Nationalflaggen ins Gesicht gemalt hatten, Flaggen schwenkten und sogar in ihrer fiepsigen Stimme Parolen durch die Megaphone riefen.</p>
<div id="attachment_460" class="wp-caption alignleft" style="width: 122px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/copy-of-img_3284.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-460" title="Aphrodite" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/copy-of-img_3284.jpg?w=112&#038;h=150" alt="" width="112" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Pan (rechts) will Aphrodite (links) an die nicht vorhandene Wäsche. Eros (oben) hilft ihr, ihn abzuwehren.</p></div>
<p>Die Akropolis und das Museum konnten wir &#8211; festhalten, bitte &#8211; als Studenten eines EU-Landes kostenlos betreten! So haben wir zusammen 38 Euro gespart, was der Reisekasse natürlich gut getan hat. Das archäologische Museum hat eine faszinierende Sammlung prähistorischer Artefakte zu bieten, die uns beiden trotz Erschöpfung viel Spaß gemacht hat. Das Parthenon auf der athenischen Akropolis bedarf sicherlich keines Fotos <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_461" class="wp-caption alignright" style="width: 367px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3270.jpg"><img class="size-full wp-image-461 " title="Athenpanorama" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3270.jpg?w=357&#038;h=267" alt="" width="357" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Abschluss: Ein Blück über Athen von der Akropolis</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/446/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=446&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/06/athen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/7ef9f51696a184ffb0354920298a27fc?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">emteeyou</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3320.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Tirana Backapcker Hostel</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3251.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Klo</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/copy-of-img_3248.jpg?w=112" medium="image">
			<media:title type="html">Born in Tunisia</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3293.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Exarchia</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3297.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Gedenktafel</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3304.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">IMF</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3235.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Kundgebung</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3233.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Frau mit Flagge</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/copy-of-img_3284.jpg?w=112" medium="image">
			<media:title type="html">Aphrodite</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3270.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Athenpanorama</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Gleich geht&#8217;s los: Auf nach Albanien!</title>
		<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/04/gleich-gehts-los-auf-nach-albanien/</link>
		<comments>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/04/gleich-gehts-los-auf-nach-albanien/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 15:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Büker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hamburgosteuropa.wordpress.com/?p=444</guid>
		<description><![CDATA[Hier nur eine kurze Meldung: Unsere Tage in Athen gehen zuende, gleich machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof, von wo uns ein Reisebus in die albanische Hauptstadt Tirana bringt. Die Tickets haben wir mangels Albanisch- oder Griechischkenntnissen gestern mit viel Zeichensprache und viel Lächeln von einer freundlichen Frau in einem überraschen vertrauenwürdigen Reisebüro [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=444&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nur eine kurze Meldung: Unsere Tage in Athen gehen zuende, gleich machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof, von wo uns ein Reisebus in die albanische Hauptstadt Tirana bringt. Die Tickets haben wir mangels Albanisch- oder Griechischkenntnissen gestern mit viel Zeichensprache und viel Lächeln von einer freundlichen Frau in einem überraschen vertrauenwürdigen Reisebüro gekauft, vor dem ein überraschend vertrauenswürdiger Reisebus aus Albanien stand.</p>
<p>In Athen haben wir zweimal das Standard-Programm mitgenommen: Die Akropolis, mit dem weltberühmten Parthenon, und das Nationale Archäologische Museum mit seiner phantastischen Ausstellung prähistorischer und klassischer Artefakte. Weniger standardmäßig waren unsere Spaziergänge durch Exarchia, auf denen wir auch den Ort besucht haben, an dem 2008 Alexandros Grigoropoulos erschossen wurde.</p>
<p>Athen ist eine sehr &#8222;rauhe&#8220; und schmutzige Stadt, besonders in unserem und den umliegenden Stadtteilen. Trotzdem haben wir keinerlei Feindlichkeit gespürt oder uns zu irgendeinem Zeitpunkt bedroht gefühlt. Es wird eindrucksvoll deutlich, dass dies jahrzehntelang der östlichste metropolitane Außenposten der EU, quasi ihr Tor nach Asien, war. Athen wird uns, ähnlich wie Belgrad damals, noch lange zu denken geben.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/444/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=444&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/04/gleich-gehts-los-auf-nach-albanien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/7ef9f51696a184ffb0354920298a27fc?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">emteeyou</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>In Athen angekommen</title>
		<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/02/in-athen-angekommen/</link>
		<comments>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/02/in-athen-angekommen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 12:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Büker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Samos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hamburgosteuropa.wordpress.com/?p=432</guid>
		<description><![CDATA[Gestern sind wir mit der ΝΙΣΟΣ ΜΥΚΟΝΟΣ (&#8222;Nissos Mykonos&#8220;), einem großen Passagierschiff, das tagtäglich die 9-stündige Fahrt von Samos nach Athen macht, wieder auf dem europäischen Festland gelandet. Auf ihrer Route nimmt das Schiff zahreiche kleinere griechische Inseln mit, wobei für uns die vermentlich so kleinen und nah beieinanderliegenden Inseln angesichts der langen Fahrzeiten doch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=432&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_433" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3159.jpg"><img class="size-medium wp-image-433 " title="Nissos Mykonos" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3159.jpg?w=240&#038;h=180" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">In Samos&#039; winzigem Hafen sagt die Nissos Mykonos eindrucksvoll: Ein Schiff ist da!</p></div>
<p>Gestern sind wir mit der ΝΙΣΟΣ ΜΥΚΟΝΟΣ (&#8222;Nissos Mykonos&#8220;), einem großen Passagierschiff, das tagtäglich die 9-stündige Fahrt von Samos nach Athen macht, wieder auf dem europäischen Festland gelandet.</p>
<p>Auf ihrer Route nimmt das Schiff zahreiche kleinere griechische Inseln mit, wobei für uns die vermentlich so kleinen und nah beieinanderliegenden Inseln angesichts der langen Fahrzeiten doch recht groß und weit auseinander wirken.</p>
<div id="attachment_435" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3129.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-435" title="Küstenwache" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3129.jpg?w=150&#038;h=84" alt="" width="150" height="84" /></a><p class="wp-caption-text">Boote der Küstenwache waren noch die harmlosesten Spielzeuge</p></div>
<p>Was wir auf Samos zurückließen und auf keiner der anderen Inseln mehr gesehen haben, war das Zoll- und Militärtheater angesichts der Nähe zur EU-Außengrenze. Samos liegt an der engsten Stelle nur drei Kilometer vor dem türkischen Festland. Ständig kurven Kleinlaster der Armee überall rauf und runter, so viele, dass wir ständig gesehen haben, wie sich die Wege zweier von ihnen kreuzten. Die schlimmste Demonstration militärischer Macht war schließlich ein riesiger, fetter Militärhubschrauber, der sich träge dicht über dem sonnigen Südstrand dahinschob. All das dient wahrscheinlich weniger der konkreten Abwehr von Flüchtlingen, die aus der Türkei kommen, sondern soll zeigen: Ihr seid hier nicht willkommen, und versucht ihr es doch, habt ihr keine Chance.</p>
<div id="attachment_436" class="wp-caption alignleft" style="width: 136px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/copy-of-img_3189.jpg"><img class="size-medium wp-image-436  " title="Deck" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/copy-of-img_3189.jpg?w=126&#038;h=168" alt="" width="126" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem &quot;Arme-Leute-Deck&quot; der Nissos Mykonos: Abfall, Kippen, Plastikstühle.</p></div>
<p>Zurück zu unserer Fahrt auf der Nissos Mykonos: Dass die Entfernungen zwischen den Inseln beträchtlich sind, mussten vor allem drei gackernde Tussis aus den USA feststellen, als sie Mykonos nach ihrem verpassten Ausstieg nur noch von der Heck-Plattform betrachten konnten und zwei Stunden lang zusahen, wie sie kleiner wurde. Auf Saxos schließlich, von wo man Mykonos noch gut am Horizont sehen kann, stiegen sie aus und hofften auf eine Rückfahrt am gleichen Tag. Ob sie Glück hatten, wissen wir nicht.</p>
<p>Der Aufenthalt auf der Nissos Mykonos selbst war wenig angenehm, wobei natürlich die Aussicht Einiges wettmachte. Selbst ein &#8222;Freiluftdeck&#8220; kann unerträglich zugequalmt sein &#8211; etwa die Hälfte aller Emissionen des Schiffs kommt nach vorsichtigen Schätzungen von rauchenden Passagieren. Auch, dass von vier Toiletten genau eine ein funktionierendes Schloss hatte, war weniger erfreulich.</p>
<div id="attachment_437" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3200.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-437 " title="Frachtschiffe" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3200.jpg?w=150&#038;h=84" alt="" width="150" height="84" /></a><p class="wp-caption-text">Wie eine Kriegsflotte: Dutzende Tank- und Frachtschiffe vor Piräus, alle in die gleiche Richtung unterwegs</p></div>
<p>Am frühen Abend liefen wir dann im Hafen von Piräus ein &#8211; zur Einstimmung hatte Michael am Morgen Anna mit dem bekannten themenverwandten Schlager verrückt gemacht.</p>
<p>Im Hafen angekommen fanden wir glücklicherweise ein kostenloses Shuttle zur Metro. Diese wird heute zum Teil bestreikt und ist in den nächsten Tagen wegen Bauarbeiten gesperrt, sodass wir uns gegen das Wochenticket entschieden haben <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Erfreulich ist, dass selbst für ausländische Studenten wie uns die Einzelfahrt nur die Hälfte (€ 0,70) kostet. Als wir dann auch noch auf einen planmäßigen Umstieg auf ein und derselben Linie reingefallen sind (wie bis vor wenigen Jahren in Hamburg auf der U3 nach Osten) und wegen einer Baustelle zweimal umsteigen mussten, um zurückzukommen, wurde unsere Geduld auf die Probe gestellt.</p>
<div id="attachment_438" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3207.jpg"><img class="size-medium wp-image-438 " title="Fön" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3207.jpg?w=240&#038;h=180" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Hostel Aphrodite: Michael ist angeichts der Temperaturen froh, dass der Fön mit Kaltluft läuft.</p></div>
<p>Aber wir haben die gute Laune nicht verloren: Das Hostel Aphrodite, nahe der &#8222;Problemviertel&#8220; Omonia und Exarchia, haben wir dank freundlicher Hilfe von Athenern schnell gefunden. Hier tummeln sich insbesondere nachts viele Afrikaner und Afghanen. Davon zeugte vor allem eine kostenlose Sanitätsmission auf dem zentralen Viktoria-Platz, denn der Krankenwagen war auch im arabischen Alphabet beschriftet, wie überhaupt viele Läden in dieser Gegend (dabei kann ich leider geschriebenes Arabisch, Persisch und Paschtun noch nicht auseinanderhalten).</p>
<div id="attachment_441" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_32101.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-441" title="Supermarkt" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_32101.jpg?w=150&#038;h=84" alt="" width="150" height="84" /></a><p class="wp-caption-text">V.r.n.l.: Zweimal Kilo-, dann Paketpreise. Γαλαξια ist offenbar die Billigmarke (!) des gleichnamigen Supermarktes.</p></div>
<p>Heute ist uns nebenbei klargeworden: Die horrenden Lebenshaltungskosten waren nicht nur eine Besonderheit der Insel Samos, etwa wegen großer Lieferwege. Auch hier, in einem stinknormalen Supermarkt, kosten einfachste Lebensmittel wie Käse und Brot im Schnitt deutlich mehr als in Deutschland, Kosmetika wie Shampoo und Seife gehen ab dem Doppelten des uns bekannten Preises erst los, Süßigkeiten sowie Honig und Marmeladen ebenfalls.</p>
<p>Ob das eine neue Entwicklung in Griechenland, oder ein bekanntes Phänomen und für die Menschen kein großes Problem ist, hoffen wir in Gesprächen demnächst in Erfahrung zu bringen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/432/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=432&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/09/02/in-athen-angekommen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/7ef9f51696a184ffb0354920298a27fc?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">emteeyou</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3159.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Nissos Mykonos</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3129.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Küstenwache</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/copy-of-img_3189.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">Deck</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3200.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Frachtschiffe</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_3207.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Fön</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/09/img_32101.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Supermarkt</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Pergamon, Ephesos und Σαμος</title>
		<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/31/pergamon-ephesos-und-%cf%83%ce%b1%ce%bc%ce%bf%cf%82/</link>
		<comments>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/31/pergamon-ephesos-und-%cf%83%ce%b1%ce%bc%ce%bf%cf%82/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 21:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Büker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergama]]></category>
		<category><![CDATA[Samos]]></category>
		<category><![CDATA[Selçuk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hamburgosteuropa.wordpress.com/?p=421</guid>
		<description><![CDATA[Hier gibt es nun, wie versprochen, unsere Erlebnisse aus Pergamon und Ephesos, υνδ δανν κομμτ υνσερ Βεριχτ φον Σαμος. Da die alten Griechen ihre Städte offenbar besonders gerne auf Bergen gebaut haben, herrschte in Pergamon so wie in Ephesus eine furchtbare Hitze &#8211; von Schatten keine Spur. In Pergamon sind wir mit einer sehr moderen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=421&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_422" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_3137.jpg"><img class="size-medium wp-image-422" title="Beschwerde" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_3137.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hotel Pythagoras auf Samos: Michael beschwert sich beim Zimmerservice über die Temperaturen in Griechenland</p></div>
<p>Hier gibt es nun, wie versprochen, unsere Erlebnisse aus Pergamon und Ephesos, υνδ δανν κομμτ υνσερ Βεριχτ φον Σαμος.</p>
<p>Da die alten Griechen ihre Städte offenbar besonders gerne auf Bergen gebaut haben, herrschte in Pergamon so wie in Ephesus eine furchtbare Hitze &#8211; von Schatten keine Spur.</p>
<p>In Pergamon sind wir mit einer sehr moderen Seilbahn zu der Ausgrabungsstätte hinaufgefahren. Zur Seilbahnstation sind wir vom Besitzer unseres Hostels mit dem Motorrad gebracht worden. Anna sah sich während der Motorradfahrt mehrmals dem Vorwurf ausgesetzt, sie sei &#8222;not relaxed!&#8220; &#8211; eine Erwiderung blieb aus, da sie sich um ihr Leben festklammerte.</p>
<div id="attachment_423" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3020.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-423" title="Ruinen" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3020.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Hier ist angeblich seit den 70ern eine Rekonstruktion im Gange...</p></div>
<p>Nachdem wir heil beim antiken Pergamon angekommen waren, haben wir vergeblich versucht, einen uns beschriebenen Hintereingang zu finden, um uns den Eintritt zu sparen. Leider scheiterten wir, und hatten den Berg einmal umrundet, als uns glücklicherweise die beiden Franzosen aus unserem Hostel entgegenkamen und wieder mit hoch genommen haben.</p>
<p>40 Lira ärmer, mussten wir leider einige Stunden später feststellen, dass von Pergamon nicht viel mehr als das Theater und ein paar Säulen übrig sind, von der Rekonstruktion kaum etwas zu sehen ist, und dass die Dokumentation der gesamten Stätte lächerlich schlecht ist  &#8211; statt z.B. einer anständigen Übersichtskarte erfährt man auf Infotafeln, dass &#8222;hinter oberster Quaderschicht und Zahnschnittgesims ein Stahlbetonbalken verläuft, der in jedem zweiten Säulenjoch mit einem rechtwinklig zum Fels zurückreichenden Stichbalken von 5 m Länge verbunden ist.&#8220; Ach so.</p>
<div id="attachment_424" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/dsc0463.jpg"><img class="size-medium wp-image-424 " title="Baba" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/dsc0463.jpg?w=240&#038;h=159" alt="" width="240" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Die beiden Franzosen, &quot;Baba&quot; der Hostelinhaber und wir</p></div>
<p>Am nächsten Morgen ging es dann nach einem gemeinsamen Frühstück mit dem Hostelbesitzer und einem Abschiedsphoto zusammen mit 2 Franzosen nach Ephesus.  Die beiden bestätigten übrigens sehr eindrucksvoll, dass Franzosen wirklich kaum Englisch sprechen können &#8211; schon auf Englisch bis 10 zu zählen fiel ihnen schwer &#8211; zum anderen zeigten sie wohl eine Art südländisches Machoverhalten, als sie völlig aus dem Häuschen waren, dass Michael &#8211; und nicht Anna &#8211; nach dem Essen abgewaschen hat. Die Autofahrt mit den beiden war sehr angenehm und für uns quasi richtig Urlaub. Michael hat sich noch Tage später gefreut, einen ganzen Tag funktionierendes &#8222;Französisch für Fußgänger&#8220; aus Hörensagen und Spansichkenntnissen zusammengeklebt zu haben.</p>
<div id="attachment_425" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3087.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-425" title="Ephesos" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3087.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Blick über Teile von Ephesos und Horden von Touristen auf die Celsus-Bibliothek</p></div>
<p>In Ephesus konnten wir nun deutlich mehr an alten Ruinen bewundern als in Pergamon, besonders die Celsusbibliothek war von außen noch recht gut erhalten. Besonders lange musste immer auf Michael gewartet werden, der sämtliche römische Inschriften übersetzen oder zumindest fotographieren wollte.</p>
<p>Unser Tipp an jeden, der sich einmal zwischen der Besichtigung von Pergamon oder Ephesos entscheiden muss: Ephesos!</p>
<p>Dann haben wir uns noch das Haus der Heiligen Maria angeschaut und, wenn man nicht extreme katholische Ansichten pflegt und jedes vom Vatikan für &#8222;heilig&#8220; erklärte Gerümpel anbetet, kann man sich das getrost schenken. Die Franzosen haben sich tausendmal bei uns entschuldigt, uns dorthin gebracht zu haben, als auch sie von der Lieblosigkeit des Orts und der kräftigen Abzocke im Namen des Herrn bitter enttäuscht waren.</p>
<div id="attachment_426" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3110.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-426" title="Heiliger Parkplatz" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3110.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Parkplatz der heiligen Jungfrau Maria. &quot;Look, Holy Mary Waste Bin!&quot;, meinte unser erboster Franzose.</p></div>
<p>Übernachtet haben wir dann in Selçuk. Der Ort ist zwar sehr klein, lebt aber dank Ephesos trotzdem vom Tourismus. Wenn man in der Stadt unterwegs ist, bekommt man also nicht gerade die Local Rate. Somit haben wir uns einen freien Tag auf der super schönen Dachterrasse unseres Guesthouses gemacht, um die weitere Reise durch Griechenland zu planen.</p>
<p>Heute haben wir uns doch keinen Roller gemietet, denn eine sehr freundiche Frau bei der Vermietung hat mir davon abgeraten, da ich keine Erfahrung mit Zweirädern habe. Viele Jüngere versuchten das auf Samos, landeten aber im Krankenhaus, gerade da zur Zeit starker verkehr herrsche. Wir zogen es vor, in unserem Hotel <em>neben</em> dem Krankenhaus zu schlafen, und sind zur Beratung in das Ticket-Büro gegangen, in dem wir die Karten nach Athen gekauft hatten. Der wunderbar freundliche Mann dort empfahl uns seinen Lieblingsstrand und erkärte uns den Weg zum Bus. An der Haltestelle haben wir uns noch eine Weile mit Ares, einem Busfahrer unterhalten. Er erklärte uns unter anderem, dass Olivenöl wie natürliches Viagra wirkt, ein wesentlicher Beitrag zum langen uns gesunden Leben der Griechen!</p>
<div id="attachment_427" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3141.jpg"><img class="size-medium wp-image-427" title="Strand" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3141.jpg?w=300&#038;h=168" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Der Strand in Potokaki</p></div>
<p>Der Strand schließlich war wunderschön, und wir haben stundenlang das getan, was man an einem wunderschönen Strand so tut. Wunderbar!</p>
<p>Jetzt kann Athen kommen, eine neue Großstadt, die wir gern weniger von der historischen Seite, als aus dem Blickwinkel der heutigen Bewohner betrachten wollen. Auf Samos haben uns die Lebensmittelpreise die Schuhe ausgezogen &#8211; zum Teil kosten hier Lebensmittel wie Käse, Honig und Brot selbst im normalen, nicht-touristischen Supermarkt das Doppelte (!) der durchschnittlichen Preise in Deutschland. Wir wollen wissen, ob das überall in Griechenland so aussieht, und wie die Leute damit zurechtkommen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/421/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=421&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/31/pergamon-ephesos-und-%cf%83%ce%b1%ce%bc%ce%bf%cf%82/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/7ef9f51696a184ffb0354920298a27fc?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">emteeyou</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_3137.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">Beschwerde</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3020.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Ruinen</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/dsc0463.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Baba</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3087.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Ephesos</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3110.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Heiliger Parkplatz</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3141.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Strand</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Kurzmeldung: Auf Samos!</title>
		<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/30/kurzmeldung-auf-samos/</link>
		<comments>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/30/kurzmeldung-auf-samos/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 20:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Büker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Samos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hamburgosteuropa.wordpress.com/?p=418</guid>
		<description><![CDATA[Obwohl sich unsere Planung in einem engen Spektrum zwischen &#8222;mangelhaft&#8220; und &#8222;nicht vorhanden&#8220; bewegte, sind wir wohlbehalten auf Samos angekommen, wo wir heute mit der Fähre von Kuşadası (einem grauenhaften Touristenghetto) angekommen sind, und nachdem wir zwei Tage in Selçuk (einem grauenhaften Touristenkaff) verbracht haben. Das lustigste an der ganzen Reise war eine niederländische Familie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=418&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl sich unsere Planung in einem engen Spektrum zwischen &#8222;mangelhaft&#8220; und &#8222;nicht vorhanden&#8220; bewegte, sind wir wohlbehalten auf Samos angekommen, wo wir heute mit der Fähre von Kuşadası (einem grauenhaften Touristenghetto) angekommen sind, und nachdem wir zwei Tage in Selçuk (einem grauenhaften Touristenkaff) verbracht haben.</p>
<p>Das lustigste an der ganzen Reise war eine niederländische Familie von Pauschlatouristen. Vater hob offenbar zum ersten Mal während des Urlaubs türkische Lira ab und echauffierte sich dann maßlos über den Busfahrer, der ihm einen vermeintlich betrügerischen Wechselkurs unterjubeln wollte. &#8222;Der Umrechnungsfaktor ist 2!&#8220;, da war er sich sicher. Zu dumm: Er ist 2,55, und weil Papa den ganzen bisherigen Urlaub nur in Euro bezahlt hat, und weil Papa weder Internet, noch Fernsehen, noch Bank, noch irgendeinen vertrauenswürdigen Menschen mal zum Wechselkurs befragt hat, hat er sich tagelang schön über den Tisch ziehen lassen und überall 20% zuviel bezahlt. Da überraschte es wenig, dass auch noch die Fährreise der Familie gefährdet war, weil Sohnemanns Visum noch im Hotel lag &#8211; nach Samos geschafft haben sie&#8217;s aber noch.</p>
<p>Dort haben wir dann ein überraschend günstiges Zimmer gefunden und uns entschlossen, zwei Nächte zu bleiben und morgen einen Roller zu mieten, um die Insel zu erkunden. Heute haben wir ein japanisches Mädchen kennengelernt und waren zusammen Essen und Baden. Sie fährt morgen früh leider schon wieder weiter. Dann berichten wir auch wieder ausführlich!</p>
<div id="attachment_419" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3135.jpg"><img class="size-full wp-image-419" title="Gruppenbild" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3135.jpg?w=510&#038;h=382" alt="" width="510" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">Chiaki, Anna und Michael</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/418/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=418&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/30/kurzmeldung-auf-samos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/7ef9f51696a184ffb0354920298a27fc?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">emteeyou</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_3135.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Gruppenbild</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Unsere erste Überlandbusfahrt nach Bergama</title>
		<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/27/unsere-erste-uberlandbusfahrt-nach-bergama/</link>
		<comments>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/27/unsere-erste-uberlandbusfahrt-nach-bergama/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 20:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Büker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergama]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hamburgosteuropa.wordpress.com/?p=402</guid>
		<description><![CDATA[Vorgerstern haben wir Istanbul leider wieder verlassen. Am Morgen unseres letzten Tags haben wir mit Mikael, einem Ägypter auf Geschäftsreise in unserem Hostel, die Revolutionen in Ägypten, Tunesien, Libyen und Syrien mit einem Vokabular von fünf Worten durchgesprochen &#8211; seine Englischkenntnisse war alles andere als umfangreich, aber mit Worten wie &#8222;friend&#8220; und &#8222;problem&#8220; konnten wir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=402&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_403" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_2952.jpg"><img class="size-medium wp-image-403" title="Chaos" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_2952.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Chaos zusammenpacken!</p></div>
<p>Vorgerstern haben wir Istanbul leider wieder verlassen. Am Morgen unseres letzten Tags haben wir mit Mikael, einem Ägypter auf Geschäftsreise in unserem Hostel, die Revolutionen in Ägypten, Tunesien, Libyen und Syrien mit einem Vokabular von fünf Worten durchgesprochen &#8211; seine Englischkenntnisse war alles andere als umfangreich, aber mit Worten wie &#8222;friend&#8220; und &#8222;problem&#8220; konnten wir schon komplexe Zusammenhänge darlegen: &#8222;Berlusconi and Gaddafi &#8211; friend!&#8220; oder auch &#8222;Al-Assad and Ahmadinedschad friend &#8211; problem!&#8220;. Auf die Frage, woher ich die Zusammenhänge im Nahen Osten kenne,  konnte ich beherzt sagen: Al Jazzera! Das fand er furchtbar lustig und meinte, dass die Ägypter hauptsächlich Nil-TV sehen, der die Revolution beinahe totgeschwiegen hätte. Ich habe von ihm schließlich das größte Lob bekommen: Für einen Christen* aus Europa wäre ich enorm gut informiert <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Mikael selbst aber, daher auch der Name, war auch Christ, nämlich Kopte. Deshalb wollte er auch lieber Kirchen als Moscheen sehen, zu denen wir ihm den Weg gezeigt haben.</p>
<p><em>*Nachtrag: Wie das bei Anna und mir mit dem Glauben ist, führe ich in Gesprächen meistens nicht im Detail aus. Gerade für sehr gläubige Muslime ist es gerade noch einzusehen, dass man in Deutschland Christ ist, wohingegen es die meisten überfordert, wenn jemand gar keinen Glauben hat. Anna findet es immer furchtbar lustig, wenn ich auf die Frage nach meiner Religion nicht die ganze Wahrheit sage, sondern nur erkläre: Ich komme aus Deutschland, und dort sind die meisten Leute Christen. Gewusst wie <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<div id="attachment_405" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2971.jpg"><img class="size-medium wp-image-405" title="Busfirmen" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2971.jpg?w=300&#038;h=168" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Jedes der bunten Schilder ist ein anderes Transportunternehmen! Man sieht hier etwa ein Fünftel ...</p></div>
<p>Nachdem wir uns am Abend von allen verabschiedetet hatten, ging es mit Tram und Metro zum Otogar, also zum Busbahnhof.  Als wir angekommen waren &#8211; wir hatten eine Stunde extra eingeplant, da die Umsteigmöglichkeiten in Istanbul oft nicht so direkt sind, wie es auf dem Fahrplan suggeriert wird -  offenbarte sich der Otogar als eine bunte Mischung aus ca. 65 verschiedenen Busunternehmen. Vor jedem Laden stand ein Mitarbeiter der fleißig alle Verbindungen mit noch freien Sitzplützen ausrief.  Zum Glück hatten wir bereits Tickets!</p>
<div id="attachment_406" class="wp-caption alignleft" style="width: 168px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_2972.jpg"><img class="size-medium wp-image-406 " title="Peron" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_2972.jpg?w=158&#038;h=210" alt="" width="158" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Jedermann und sein Cousin verreisen, Hausstand inklusive!</p></div>
<p>Hinter der Ladenreihe kamen dann die eigentlichen Abfahrts-&#8220;Gleise&#8220; (das Wort hier, &#8222;peron&#8220;, ist tatsächlich dasselbe wie für &#8222;Gleis&#8220;).  Hier warteten wir dann noch gut eine halbe Stunde und mit uns noch hunderte andere, die, so schien es uns, alle sowohl ihren ganzen Hausrat wie auch sämtliche Kinder dabei hatten.</p>
<p>Als wir allerdings in unseren Bus stiegen, fanden wir uns sofort in einer ganz anderen Welt wieder.  Der Bus war bestens ausgestattet; jeder hatte einen eigenen Bildschirm, um Fernsehen und Filme zu schauen. Der Bildschirm hatte USB-Anschlüsse für eigene Musik und Filme, und fürs Fernsehen konnte man zwischen den Sendern eines DVB-T-Transponders wählen. Der Service reichte mit Freigetränken und Snacks fast an eine Flugreise heran.</p>
<div id="attachment_407" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2973.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-407" title="Bildschirmchen" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2973.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">In jeder Sitzlehne: Ein Unterhaltungssystem mit Filmen, Musik und Fernsehen</p></div>
<p>Wieder einmal zeigen türkische Unternehmer uns Westeuropäern, wo es langgeht: Eigene Medienunterhaltungssysteme für jeden Fahrgast in Flugzeugen, Bussen und Zügen, und das nicht nur in der ersten Klasse. Dass sowas nicht viel kostet, kann man seit Jahren auf der Cebit sehen, also warum nicht mal ein Verkehrsmittel damit ausstatten? In Istanbul gab es sogar ein stadteigenes, kosteloses WLAN im großen Park vor der Blauen Moschee. Ich glaube, in Deutschland hält uns in diesen Dingen nicht die Technik oder das Geld, sondern die Skepsis gegenüber den neuen Technologien zurück, was jammerschade ist. Die Türkei zeigt wie es geht!</p>
<div id="attachment_408" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2993.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-408" title="Fähre" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2993.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Unsere Fähre fuhr immer in der Nähe der Schwesterfähre über das Marmara-Meer, die hier zu sehen ist.</p></div>
<p>Nach ca. 3 Stunden Fahrt stellten wir erstaunt fest, dass es nun offensichtlich per Fähre weitergeht, und nach weiteren 3 Stunden fanden wir uns auf einem Rastplatz wieder, der gänzlich &#8211; von den Tolietten über den Dönerladen bis zum Supermarkt &#8211; von dem Busunternehmen unterhalten wurde, mit dem wir unterwegs waren.  Ein bisschen gruselig war es: Metro-Angestellte, Metro-Ayran, Metro-Döner, Metro-Busse.</p>
<p>Um kurz vor acht waren wir schließlich am Otogar in Bergama angekommen! Unser Hostel zu finden, war allerdings nicht einfach, da wir aus der Wikitravel im Internet nur wussten: Gleich nördlich vom Otogar. Nach einigem Rumfragen bei den Ortsansässigen sind wir erstmal ohne Plan nach Norden losgelaufen. Plötzlich holte uns von hinten jemand ein und nannte uns den Weg &#8211; wir waren offenbar Ortsgespräch geworden und man hatte uns helfen wollen!</p>
<div id="attachment_409" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2998.jpg"><img class="size-medium wp-image-409 " title="Citi Hostel" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2998.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Im Citi Hostel in Bergama</p></div>
<p>Bei unseren Nachfragen nach dem Weg zeigte sich die türkische Mentalität, Entfernungen konsequent zu unterschätzen: Der Weg beträgt 800 Meter und wurde uns zunächst als 100 Meter genannt. Bei 400 Metern wurden uns 200 Meter angekündigt, und bei 150 Metern waren es noch 30 Meter. Aber nichtsdestotrotz sind wir angekommen, im Citi Hostel, einem maximal entspannten kleinen Laden, der von einem durchgeknallten Türkisch-Australier betrieben wird. Hier haben wir ein Doppelzimmer mit Ehebett und Frühstück für 12 Euro pro Nacht und Nase, was nach den 15 Euro in Instanbul für Betten im 6er-Schlafraum ein echtes Schnäppchen ist.</p>
<p>Von unserem Besuch in der antiken Stadt Pergamon schreiben wir auch noch, wenn wir Efesos besucht haben! Dort geht es morgen mit zwei Franzosen hin, die wir hier im Hostle kennengelernt haben, und die ebenfalls dorthin wollen. Wir werden von ihnen im Auto mitgenommen und sparen so eine Busreise. Bis bald also!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/402/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=402&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/27/unsere-erste-uberlandbusfahrt-nach-bergama/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/7ef9f51696a184ffb0354920298a27fc?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">emteeyou</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_2952.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">Chaos</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2971.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Busfirmen</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_2972.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">Peron</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2973.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Bildschirmchen</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2993.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Fähre</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2998.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Citi Hostel</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Der letzte ganze Tag in Istanbul</title>
		<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/24/der-letzte-ganze-tag-in-istanbul/</link>
		<comments>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/24/der-letzte-ganze-tag-in-istanbul/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 17:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Büker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Istanbul]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hamburgosteuropa.wordpress.com/?p=390</guid>
		<description><![CDATA[Heute: Ein Tag in Asien, eine Verlosung, und woher wir wissen, dass türkische Soldaten nicht nur Gewehre, sondern auch Trillerpfeifen tragen. Nun sitzen wir zum letzten Mal den ganzen Abend auf unserer geliebten Dachterrasse in Istanbul. Das leckere Sparmenü, das ihr links seht, haben wir uns verordnet, nachdem wir in den letzten Tagen unser Budget [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=390&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_391" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2937.jpg"><img class="size-medium wp-image-391 " title="Abendessen" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2937.jpg?w=270&#038;h=203" alt="" width="270" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Alles zusammen (und noch etwas mehr): weniger als € 3,75.</p></div>
<p><strong>Heute:</strong> Ein Tag in Asien, eine Verlosung, und woher wir wissen, dass türkische Soldaten nicht nur Gewehre, sondern auch Trillerpfeifen tragen.</p>
<p>Nun sitzen wir zum letzten Mal den ganzen Abend auf unserer geliebten Dachterrasse in Istanbul. Das leckere Sparmenü, das ihr links seht, haben wir uns verordnet, nachdem wir in den letzten Tagen unser Budget oft spürbar überzogen haben. Heute konnten wir aber für (zusammen!) zehn Euro jede Menge erleben und essen.</p>
<div id="attachment_393" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2893.jpg"><img class="size-medium wp-image-393 " title="Haydarpaşa" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2893.jpg?w=240&#038;h=134" alt="" width="240" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Der Haydarpaşa-Bahnhof, Anfang des 20. Jhds. von Deutschen und Italienern erbaut</p></div>
<p>Wir sind heute wieder mit der Fähre auf die asiatische Seite gefahren. Dort, am Haydarpaşa-Bahnhof, von dem heute noch alle Züge nach Ankara abfahren, haben wir uns mit Wehmut die Züge angeschaut, von denen wir in diesem Urlaub noch keinen genommen haben.</p>
<p>Dann sind wir nach Norden gelaufen, wobei der Weg vom Bahnhof zum Zentrum von Üsküdar, dem Stadtteil, von dem wir die Fähre nach Hause genommen haben, ein beschwerlicher Weg ist, den Hügel hoch und durch Industrie- und Sperrgebiet.</p>
<p>Dass das Sperrgebiet ernst gemeint ist, musste Michael erfahren, als er ein Foto von einem schönen Meerpanorama machen wollte: Kurz nach dem ersten Knipser &#8211; der leider nichts geworden ist &#8211; erklang eine Trillerpfeife, die wir zunächst nicht ernst genommen haben. Jede Autohupe klingt hier anders, und es ist insgesamt immer so laut und wuselig, dass eine Pfeife niemanden aufrüttelt. Beim dritten Pfiff allerdings fiel Michael auf, woher er kam: Keine hundert Meter weiter standen zwei Soldaten mit Gewehren in einem eingezäunten Übungsgebiet zwischen Palmen und Deckungen aus Sandsäcken. Sie winkten aufgeregt und bedeuteten, wir mögen weggehen. Michael hob mehrmals entschuldigend die Hände, und als die Kamera weggesteckt war, winkten die Soldaten auch freundlich zurück.</p>
<div id="attachment_395" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2930.jpg"><img class="size-medium wp-image-395" title="Grabstein" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2930.jpg?w=300&#038;h=168" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Das Geburtsdatum nach islamischem Kalender, das Sterbedatum - nach der Staatsreform - im westlichen Kalender. So kommt &quot;1313-1989&quot; zustande.</p></div>
<p>Dann sind wir über einen wunderschönen, sehr alten muslimischen Friedhof gelaufen. Es ist im Islam nicht üblich, alte Gräber wieder zu beseitigen, sodass auch sehr alte Grabstätten zu sehen waren.</p>
<p>Eine besondere Kuriosität, die es wahrscheinlich nur in der Türkei gibt, zeigt das Foto links. Die letzte Zeile ist außerdem die schon erwähnte Bitte, für den Verstorbenen die erste Sure des Koran, die al-Fatiha, aufzusagen. Sie findet sich auf nahezu jedem in türkischer Sprache gehaltenen Grabstein (es gibt auch einige in Arabisch).</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.panoramio.com/photo/22272141"><img class=" " title="Şakirin" src="http://mw2.google.com/mw-panoramio/photos/small/22272141.jpg" alt="" width="240" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">Die Şakirin Camii (Şakirin-Moschee) von innen.</p></div>
<p>Mitten in diesem Friedhof gibt es außerdem eine neu gebaute Moschee: Die 1001. Moschee in Istanbul, und die erste, die von einer Frau erbaut wurde. Sie ist seit gerade einmal zwei Jahren geöffnet und wirkt sehr modern und freundlich.</p>
<p>Apropos Moschee! Gestern konnten wir beim Besichtigen einer Moschee an der Universität ein Gebet mitverfolgen. Wir saßen in der Ungläubigen-Sektion (die ich nur zum Spaß so nenne; eine Frauen-Sektion gibt es aber tatsächlich) und konnten das beeindruckende Schauspiel in aller Ruhe verfolgen. Danach haben wir einen älteren Mann kennen gelernt, der uns viel über die alte Osmanische Sprache erzählt hat, die er studiert, und uns auf einem Basar für antike Bücher allerlei Altertümliche Schriften gezeigt hat. Vom selben Basar haben wir uns später noch einen Koran gekauft, der dem arabischen Original eine deutsche Übersetzung aus dem frühen 20. Jahrhundert gegenüberstellt.</p>
<p>Und jetzt gibt es noch eine <strong>Verlosung</strong>! In der Küche neben der Dachterrasse unseres Hostels hängt eine große türkische Europakarte. Dies ist sie:</p>
<div id="attachment_397" class="wp-caption aligncenter" style="width: 469px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2718.jpg"><img class="size-full wp-image-397" title="Europakarte" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2718.jpg?w=459&#038;h=344" alt="" width="459" height="344" /></a><p class="wp-caption-text">Anklicken zum Vergrößern!</p></div>
<p style="text-align:left;">Unsere Preisfrage: Welcher Umstand (außer natürlich den Beschriftungen) ist auf dieser Karte dargestellt, den es <em>nur</em> auf einer türkischen Europakarte geben kann? Tipp: Man muss genau hinschauen, aber wer unseren Blog dieses Jahr aufmerksam gelesen hat, wird es wissen!</p>
<p style="text-align:left;">Der erste Blogkommentar mit der richtigen Antwort gewinnt. Dies ist der Hautpreis:</p>
<div id="attachment_398" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2886.jpg"><img class="size-full wp-image-398" title="50 Kuruş" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2886.jpg?w=510&#038;h=382" alt="" width="510" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">Die türkische 50 Kuruş-Münze mit dem Bild der Bosporus-Brücke!</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/390/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=390&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/24/der-letzte-ganze-tag-in-istanbul/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/7ef9f51696a184ffb0354920298a27fc?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">emteeyou</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2937.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Abendessen</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2893.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Haydarpaşa</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2930.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Grabstein</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://mw2.google.com/mw-panoramio/photos/small/22272141.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Şakirin</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2718.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Europakarte</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2886.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">50 Kuruş</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Neues aus Istanbul und wie es weitergeht</title>
		<link>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/23/neues-aus-istanbul-und-wie-es-weitergeht/</link>
		<comments>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/23/neues-aus-istanbul-und-wie-es-weitergeht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 22:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Büker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Istanbul]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hamburgosteuropa.wordpress.com/?p=379</guid>
		<description><![CDATA[Moin moin! Wir sitzen wieder auf unserer geliebten Dachterrasse nach einem langen Tag. Gleich zwei spannende Dinge sind in der letzten Stunde passiert: Zum einen konnte Michael sich zu seiner großen Freude auf Serbisch mit einem Slowaken unterhalten, und zum anderen hat in einem Beziehungsstreit einer der sechs Deutschen, mit denen wir neulich unterwegs waren, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=379&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_380" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_2746.jpg"><img class="size-medium wp-image-380 " title="Copy of IMG_2746" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_2746.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Zimmer hatte mal zwei Türen. Jetzt gibt es nur noch eine. Das hier ist mit der anderen passiert. Wir schlafen direkt dahinter und hören immer sehr genau, was im Hostel so passiert.</p></div>
<p>Moin moin! Wir sitzen wieder auf unserer geliebten Dachterrasse nach einem langen Tag. Gleich zwei spannende Dinge sind in der letzten Stunde passiert: Zum einen konnte Michael sich zu seiner großen Freude auf Serbisch mit einem Slowaken unterhalten, und zum anderen hat in einem Beziehungsstreit einer der sechs Deutschen, mit denen wir neulich unterwegs waren, einen Stuhl von der Dachterrasse getreten. Der ist zum Glück in der Regenrinne ein Stockwerk weiter unten hängen geblieben, anstatt auf der Straße jemandem auf den Kopf zu fallen und dabei noch einen Verkaufsstand abzuräumen. Da die sechs kurz darauf alle abgereist sind, empfindet Michael als Zeuge nun die Pflicht, den Eigentümern Meldung zu machen und Bergungsarbeiten anzuregen.</p>
<div id="attachment_382" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2799.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-382" title="Cafe" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2799.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Hinter dem Vorhang unseres Zimmers ist - kein Scherz! - ein Café.</p></div>
<p>Dank unserer Tür (siehe links) kann Anna im Detail berichten, wie im Badezimmer daneben das Licht ausfiel, diese Nachricht weitergegeben wurde und unter lautstarker Beteiligung vierer türkischer Angestellter, dreier schimpfender Amerikaner und des sturzbetrunkenen Polen &#8211; im wahrsten Wortsinn, denn er war eine Treppe runtergefallen, schob das aber auf die Marmorkacheln &#8211; die Glühbirne gewechselt wurde.</p>
<div id="attachment_383" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2752.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-383" title="Moschee von innen" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2752.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">In der Sultanahmed-Moschee. Viele westliche Besucherinnen haben sich das kostenlos ausgeliehene Kopftuch gleich wieder abgenommen.</p></div>
<p>Heute hatten wir uns vorgenommen, uns mal richtig viele kulturell wertvolle Dinge anzuschauen. So waren wir heute morgen zuerst in der Blauen Moschee, wo wir leider feststellen mussten, dass sich sich die meisten anderen Touristen dort respektloser verhielten, als sie es warscheinlich in einer Kirche tun würden. Dann haben wir uns noch den Topkapı-Palast angeschaut, wo die Sultane früher mit ihrem Harem gelebt haben.</p>
<div id="attachment_384" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2758.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-384" title="Krankenwagen" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2758.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Einer der Krankenwagen des Hilfkonvois</p></div>
<p>Auf dem Weg von der Moschee zum Palast haben wir etwas gesehen, das man auch in Westeuropa nie zu Gesicht bekommt: Ein Hilfskonvoi auf dem Weg in eine Krisenregion. Ein gutes Dutzend Krankenwagen parkte neben der Hagia Sophia, die Aufschrift verriet, dass das Projekt aus Deutschland, Großbritannien, Griechenland, Iran und weiteren Ländern getragen wurde und auf dem Weg in das Indus-Tal war, das von der Überschwemmungskatastrophe in Pakistan 2010 besonders betroffen war. Aufgedruckt waren die Namen von Spendern und Menschen, die offenbar für das Programm wichtig waren. Auf einem der Krankenwagen stand, dass er dem Gedenken an jemanden gewidmet sei, und nach muslimischer Grabtradition wurde in der Inschrift darum gebeten, für den Toten die erste Sure des Korans, al-Fātiha, zu sprechen.</p>
<div id="attachment_385" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2760.jpg"><img class="size-medium wp-image-385" title="10-Lira-Schein" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2760.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Den Zehner mit Carl-Friedrich Gauß gibt es nicht mehr, aber den 10-Lira-Schein zieren Cahit Arf und seine Funktion. Was er da Bahnbrechendes definiert hat, konnten wir noch nicht ganz nachvollziehen.</p></div>
<p>Am Nachmittag war es dann mit unserem Kulturprogramm schon wieder zu Ende; es war einfach zu heiß. Statt also weiter in Istanbuls ziemlich vollen und hektischen Straßen rumzulaufen, haben wir uns lieber in unser Hostel zurückgezogen um unseren weiteren Urlaub zu planen:</p>
<p>Am Donnerstag Abend wird es nun per Nachtbus nach Bergama &#8211; das ist die Stadt die heute an das antike Pergamon grenzt &#8211; gehen.  Drei Tage später geht es (hoffentlich!) weiter nach Selçuk &#8211; nahe dem antiken Ephesos.  Von dort aus sind es dann nur noch wenige Kilometer bis zu der Küstenstadt, von der aus wir die Türkei wieder verlassen wollen.</p>
<div id="attachment_386" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2800.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-386 " title="Burger King" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2800.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Heute gesehen: Burger King-Emblem neben einem Minarett.</p></div>
<p>Nach der ganzen Planerei wollten wir uns heute abend eigentlich noch eine komplett aus Eisen gegossene Kirche ansehen, allerdings &#8211; und da fühlten wir uns schon sehr an den letzten Urlaub erinnert &#8211; sind wir nicht angekommen. Stattdessen sind wir durch ein dunkles Viertel gelaufen, und da auf unserem Stadtplan längst nicht alle Straßen namentlich eingetragen sind, haben wir uns ziemlich verlaufen. Das Polizei-Hauptquartier war weiträumig mit Polizeigittern abgesperrt, und Polizisten mit Maschinenpistolen patroullierten allerorten &#8211; wir haben uns zwar nicht bedroht gefühlt, aber etwas unheimlich war es uns schon. Schließlich haben wir aber doch eine große Einkauftsstrasse gefunden und der Taxifahrer, der uns zurück zum Hostel gebracht hat, hat sich riesig gefreut, wenn Michael ihm die Namen von Sehenswürdigkeiten möglichst fehlerfrei nachsprechen konnte.</p>
<p>Ein lustige Verwechselungsgeschichte ist und noch passiert: Ein freundlicher alter Mann hat uns den Preis des Taxifahrers übersetzt und nannte prompt die sportliche Summe von 15.000.000 türkischen Lira. Weil wir mit einem Preis von ca. 10-20 Lira gerechnet hatten, kamen wir uns erstmal reichlich auf den Arm genommen vor.  Mi Hilfe von Zeichensprache konnten wir dann allerdings herausfinden, dass es doch nur um 15 Lira ging. Erst im Hostel wurde unsere Vermutung bestätigt, dass aus Gewohnheit von einigen wohl immernoch die Preise, die während der Inflation galten, genannt werden, auch wenn natürlich etwas Anderes gemeit ist.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Bild von etwas, das Michael im Topkapı-Palast besonders gefreut hat: &#8222;Sieh&#8217; nur, sie haben das einzige arabische Wort, das ich lesen kann, zu einer riesigen Statue gemacht! Wie nett!&#8220;</p>
<div id="attachment_387" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><a href="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2780.jpg"><img class="size-full wp-image-387" title="Allah" src="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2780.jpg?w=510&#038;h=382" alt="" width="510" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Allāh&quot;</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hamburgosteuropa.wordpress.com/379/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hamburgosteuropa.wordpress.com&amp;blog=8978643&amp;post=379&amp;subd=hamburgosteuropa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hamburgosteuropa.wordpress.com/2011/08/23/neues-aus-istanbul-und-wie-es-weitergeht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/7ef9f51696a184ffb0354920298a27fc?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">emteeyou</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/copy-of-img_2746.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">Copy of IMG_2746</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2799.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Cafe</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2752.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Moschee von innen</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2758.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Krankenwagen</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2760.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">10-Lira-Schein</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2800.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Burger King</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://hamburgosteuropa.files.wordpress.com/2011/08/img_2780.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Allah</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>
