Unsere erste Überlandbusfahrt nach Bergama

27 08 2011

Chaos zusammenpacken!

Vorgerstern haben wir Istanbul leider wieder verlassen. Am Morgen unseres letzten Tags haben wir mit Mikael, einem Ägypter auf Geschäftsreise in unserem Hostel, die Revolutionen in Ägypten, Tunesien, Libyen und Syrien mit einem Vokabular von fünf Worten durchgesprochen – seine Englischkenntnisse war alles andere als umfangreich, aber mit Worten wie “friend” und “problem” konnten wir schon komplexe Zusammenhänge darlegen: “Berlusconi and Gaddafi – friend!” oder auch “Al-Assad and Ahmadinedschad friend – problem!”. Auf die Frage, woher ich die Zusammenhänge im Nahen Osten kenne,  konnte ich beherzt sagen: Al Jazzera! Das fand er furchtbar lustig und meinte, dass die Ägypter hauptsächlich Nil-TV sehen, der die Revolution beinahe totgeschwiegen hätte. Ich habe von ihm schließlich das größte Lob bekommen: Für einen Christen* aus Europa wäre ich enorm gut informiert :) Mikael selbst aber, daher auch der Name, war auch Christ, nämlich Kopte. Deshalb wollte er auch lieber Kirchen als Moscheen sehen, zu denen wir ihm den Weg gezeigt haben.

*Nachtrag: Wie das bei Anna und mir mit dem Glauben ist, führe ich in Gesprächen meistens nicht im Detail aus. Gerade für sehr gläubige Muslime ist es gerade noch einzusehen, dass man in Deutschland Christ ist, wohingegen es die meisten überfordert, wenn jemand gar keinen Glauben hat. Anna findet es immer furchtbar lustig, wenn ich auf die Frage nach meiner Religion nicht die ganze Wahrheit sage, sondern nur erkläre: Ich komme aus Deutschland, und dort sind die meisten Leute Christen. Gewusst wie ;-)

Jedes der bunten Schilder ist ein anderes Transportunternehmen! Man sieht hier etwa ein Fünftel ...

Nachdem wir uns am Abend von allen verabschiedetet hatten, ging es mit Tram und Metro zum Otogar, also zum Busbahnhof.  Als wir angekommen waren – wir hatten eine Stunde extra eingeplant, da die Umsteigmöglichkeiten in Istanbul oft nicht so direkt sind, wie es auf dem Fahrplan suggeriert wird -  offenbarte sich der Otogar als eine bunte Mischung aus ca. 65 verschiedenen Busunternehmen. Vor jedem Laden stand ein Mitarbeiter der fleißig alle Verbindungen mit noch freien Sitzplützen ausrief.  Zum Glück hatten wir bereits Tickets!

Jedermann und sein Cousin verreisen, Hausstand inklusive!

Hinter der Ladenreihe kamen dann die eigentlichen Abfahrts-”Gleise” (das Wort hier, “peron”, ist tatsächlich dasselbe wie für “Gleis”).  Hier warteten wir dann noch gut eine halbe Stunde und mit uns noch hunderte andere, die, so schien es uns, alle sowohl ihren ganzen Hausrat wie auch sämtliche Kinder dabei hatten.

Als wir allerdings in unseren Bus stiegen, fanden wir uns sofort in einer ganz anderen Welt wieder.  Der Bus war bestens ausgestattet; jeder hatte einen eigenen Bildschirm, um Fernsehen und Filme zu schauen. Der Bildschirm hatte USB-Anschlüsse für eigene Musik und Filme, und fürs Fernsehen konnte man zwischen den Sendern eines DVB-T-Transponders wählen. Der Service reichte mit Freigetränken und Snacks fast an eine Flugreise heran.

In jeder Sitzlehne: Ein Unterhaltungssystem mit Filmen, Musik und Fernsehen

Wieder einmal zeigen türkische Unternehmer uns Westeuropäern, wo es langgeht: Eigene Medienunterhaltungssysteme für jeden Fahrgast in Flugzeugen, Bussen und Zügen, und das nicht nur in der ersten Klasse. Dass sowas nicht viel kostet, kann man seit Jahren auf der Cebit sehen, also warum nicht mal ein Verkehrsmittel damit ausstatten? In Istanbul gab es sogar ein stadteigenes, kosteloses WLAN im großen Park vor der Blauen Moschee. Ich glaube, in Deutschland hält uns in diesen Dingen nicht die Technik oder das Geld, sondern die Skepsis gegenüber den neuen Technologien zurück, was jammerschade ist. Die Türkei zeigt wie es geht!

Unsere Fähre fuhr immer in der Nähe der Schwesterfähre über das Marmara-Meer, die hier zu sehen ist.

Nach ca. 3 Stunden Fahrt stellten wir erstaunt fest, dass es nun offensichtlich per Fähre weitergeht, und nach weiteren 3 Stunden fanden wir uns auf einem Rastplatz wieder, der gänzlich – von den Tolietten über den Dönerladen bis zum Supermarkt – von dem Busunternehmen unterhalten wurde, mit dem wir unterwegs waren.  Ein bisschen gruselig war es: Metro-Angestellte, Metro-Ayran, Metro-Döner, Metro-Busse.

Um kurz vor acht waren wir schließlich am Otogar in Bergama angekommen! Unser Hostel zu finden, war allerdings nicht einfach, da wir aus der Wikitravel im Internet nur wussten: Gleich nördlich vom Otogar. Nach einigem Rumfragen bei den Ortsansässigen sind wir erstmal ohne Plan nach Norden losgelaufen. Plötzlich holte uns von hinten jemand ein und nannte uns den Weg – wir waren offenbar Ortsgespräch geworden und man hatte uns helfen wollen!

Im Citi Hostel in Bergama

Bei unseren Nachfragen nach dem Weg zeigte sich die türkische Mentalität, Entfernungen konsequent zu unterschätzen: Der Weg beträgt 800 Meter und wurde uns zunächst als 100 Meter genannt. Bei 400 Metern wurden uns 200 Meter angekündigt, und bei 150 Metern waren es noch 30 Meter. Aber nichtsdestotrotz sind wir angekommen, im Citi Hostel, einem maximal entspannten kleinen Laden, der von einem durchgeknallten Türkisch-Australier betrieben wird. Hier haben wir ein Doppelzimmer mit Ehebett und Frühstück für 12 Euro pro Nacht und Nase, was nach den 15 Euro in Instanbul für Betten im 6er-Schlafraum ein echtes Schnäppchen ist.

Von unserem Besuch in der antiken Stadt Pergamon schreiben wir auch noch, wenn wir Efesos besucht haben! Dort geht es morgen mit zwei Franzosen hin, die wir hier im Hostle kennengelernt haben, und die ebenfalls dorthin wollen. Wir werden von ihnen im Auto mitgenommen und sparen so eine Busreise. Bis bald also!





Der letzte ganze Tag in Istanbul

24 08 2011

Alles zusammen (und noch etwas mehr): weniger als € 3,75.

Heute: Ein Tag in Asien, eine Verlosung, und woher wir wissen, dass türkische Soldaten nicht nur Gewehre, sondern auch Trillerpfeifen tragen.

Nun sitzen wir zum letzten Mal den ganzen Abend auf unserer geliebten Dachterrasse in Istanbul. Das leckere Sparmenü, das ihr links seht, haben wir uns verordnet, nachdem wir in den letzten Tagen unser Budget oft spürbar überzogen haben. Heute konnten wir aber für (zusammen!) zehn Euro jede Menge erleben und essen.

Der Haydarpaşa-Bahnhof, Anfang des 20. Jhds. von Deutschen und Italienern erbaut

Wir sind heute wieder mit der Fähre auf die asiatische Seite gefahren. Dort, am Haydarpaşa-Bahnhof, von dem heute noch alle Züge nach Ankara abfahren, haben wir uns mit Wehmut die Züge angeschaut, von denen wir in diesem Urlaub noch keinen genommen haben.

Dann sind wir nach Norden gelaufen, wobei der Weg vom Bahnhof zum Zentrum von Üsküdar, dem Stadtteil, von dem wir die Fähre nach Hause genommen haben, ein beschwerlicher Weg ist, den Hügel hoch und durch Industrie- und Sperrgebiet.

Dass das Sperrgebiet ernst gemeint ist, musste Michael erfahren, als er ein Foto von einem schönen Meerpanorama machen wollte: Kurz nach dem ersten Knipser – der leider nichts geworden ist – erklang eine Trillerpfeife, die wir zunächst nicht ernst genommen haben. Jede Autohupe klingt hier anders, und es ist insgesamt immer so laut und wuselig, dass eine Pfeife niemanden aufrüttelt. Beim dritten Pfiff allerdings fiel Michael auf, woher er kam: Keine hundert Meter weiter standen zwei Soldaten mit Gewehren in einem eingezäunten Übungsgebiet zwischen Palmen und Deckungen aus Sandsäcken. Sie winkten aufgeregt und bedeuteten, wir mögen weggehen. Michael hob mehrmals entschuldigend die Hände, und als die Kamera weggesteckt war, winkten die Soldaten auch freundlich zurück.

Das Geburtsdatum nach islamischem Kalender, das Sterbedatum - nach der Staatsreform - im westlichen Kalender. So kommt "1313-1989" zustande.

Dann sind wir über einen wunderschönen, sehr alten muslimischen Friedhof gelaufen. Es ist im Islam nicht üblich, alte Gräber wieder zu beseitigen, sodass auch sehr alte Grabstätten zu sehen waren.

Eine besondere Kuriosität, die es wahrscheinlich nur in der Türkei gibt, zeigt das Foto links. Die letzte Zeile ist außerdem die schon erwähnte Bitte, für den Verstorbenen die erste Sure des Koran, die al-Fatiha, aufzusagen. Sie findet sich auf nahezu jedem in türkischer Sprache gehaltenen Grabstein (es gibt auch einige in Arabisch).

Die Şakirin Camii (Şakirin-Moschee) von innen.

Mitten in diesem Friedhof gibt es außerdem eine neu gebaute Moschee: Die 1001. Moschee in Istanbul, und die erste, die von einer Frau erbaut wurde. Sie ist seit gerade einmal zwei Jahren geöffnet und wirkt sehr modern und freundlich.

Apropos Moschee! Gestern konnten wir beim Besichtigen einer Moschee an der Universität ein Gebet mitverfolgen. Wir saßen in der Ungläubigen-Sektion (die ich nur zum Spaß so nenne; eine Frauen-Sektion gibt es aber tatsächlich) und konnten das beeindruckende Schauspiel in aller Ruhe verfolgen. Danach haben wir einen älteren Mann kennen gelernt, der uns viel über die alte Osmanische Sprache erzählt hat, die er studiert, und uns auf einem Basar für antike Bücher allerlei Altertümliche Schriften gezeigt hat. Vom selben Basar haben wir uns später noch einen Koran gekauft, der dem arabischen Original eine deutsche Übersetzung aus dem frühen 20. Jahrhundert gegenüberstellt.

Und jetzt gibt es noch eine Verlosung! In der Küche neben der Dachterrasse unseres Hostels hängt eine große türkische Europakarte. Dies ist sie:

Anklicken zum Vergrößern!

Unsere Preisfrage: Welcher Umstand (außer natürlich den Beschriftungen) ist auf dieser Karte dargestellt, den es nur auf einer türkischen Europakarte geben kann? Tipp: Man muss genau hinschauen, aber wer unseren Blog dieses Jahr aufmerksam gelesen hat, wird es wissen!

Der erste Blogkommentar mit der richtigen Antwort gewinnt. Dies ist der Hautpreis:

Die türkische 50 Kuruş-Münze mit dem Bild der Bosporus-Brücke!





Neues aus Istanbul und wie es weitergeht

23 08 2011

Unser Zimmer hatte mal zwei Türen. Jetzt gibt es nur noch eine. Das hier ist mit der anderen passiert. Wir schlafen direkt dahinter und hören immer sehr genau, was im Hostel so passiert.

Moin moin! Wir sitzen wieder auf unserer geliebten Dachterrasse nach einem langen Tag. Gleich zwei spannende Dinge sind in der letzten Stunde passiert: Zum einen konnte Michael sich zu seiner großen Freude auf Serbisch mit einem Slowaken unterhalten, und zum anderen hat in einem Beziehungsstreit einer der sechs Deutschen, mit denen wir neulich unterwegs waren, einen Stuhl von der Dachterrasse getreten. Der ist zum Glück in der Regenrinne ein Stockwerk weiter unten hängen geblieben, anstatt auf der Straße jemandem auf den Kopf zu fallen und dabei noch einen Verkaufsstand abzuräumen. Da die sechs kurz darauf alle abgereist sind, empfindet Michael als Zeuge nun die Pflicht, den Eigentümern Meldung zu machen und Bergungsarbeiten anzuregen.

Hinter dem Vorhang unseres Zimmers ist - kein Scherz! - ein Café.

Dank unserer Tür (siehe links) kann Anna im Detail berichten, wie im Badezimmer daneben das Licht ausfiel, diese Nachricht weitergegeben wurde und unter lautstarker Beteiligung vierer türkischer Angestellter, dreier schimpfender Amerikaner und des sturzbetrunkenen Polen – im wahrsten Wortsinn, denn er war eine Treppe runtergefallen, schob das aber auf die Marmorkacheln – die Glühbirne gewechselt wurde.

In der Sultanahmed-Moschee. Viele westliche Besucherinnen haben sich das kostenlos ausgeliehene Kopftuch gleich wieder abgenommen.

Heute hatten wir uns vorgenommen, uns mal richtig viele kulturell wertvolle Dinge anzuschauen. So waren wir heute morgen zuerst in der Blauen Moschee, wo wir leider feststellen mussten, dass sich sich die meisten anderen Touristen dort respektloser verhielten, als sie es warscheinlich in einer Kirche tun würden. Dann haben wir uns noch den Topkapı-Palast angeschaut, wo die Sultane früher mit ihrem Harem gelebt haben.

Einer der Krankenwagen des Hilfkonvois

Auf dem Weg von der Moschee zum Palast haben wir etwas gesehen, das man auch in Westeuropa nie zu Gesicht bekommt: Ein Hilfskonvoi auf dem Weg in eine Krisenregion. Ein gutes Dutzend Krankenwagen parkte neben der Hagia Sophia, die Aufschrift verriet, dass das Projekt aus Deutschland, Großbritannien, Griechenland, Iran und weiteren Ländern getragen wurde und auf dem Weg in das Indus-Tal war, das von der Überschwemmungskatastrophe in Pakistan 2010 besonders betroffen war. Aufgedruckt waren die Namen von Spendern und Menschen, die offenbar für das Programm wichtig waren. Auf einem der Krankenwagen stand, dass er dem Gedenken an jemanden gewidmet sei, und nach muslimischer Grabtradition wurde in der Inschrift darum gebeten, für den Toten die erste Sure des Korans, al-Fātiha, zu sprechen.

Den Zehner mit Carl-Friedrich Gauß gibt es nicht mehr, aber den 10-Lira-Schein zieren Cahit Arf und seine Funktion. Was er da Bahnbrechendes definiert hat, konnten wir noch nicht ganz nachvollziehen.

Am Nachmittag war es dann mit unserem Kulturprogramm schon wieder zu Ende; es war einfach zu heiß. Statt also weiter in Istanbuls ziemlich vollen und hektischen Straßen rumzulaufen, haben wir uns lieber in unser Hostel zurückgezogen um unseren weiteren Urlaub zu planen:

Am Donnerstag Abend wird es nun per Nachtbus nach Bergama – das ist die Stadt die heute an das antike Pergamon grenzt – gehen.  Drei Tage später geht es (hoffentlich!) weiter nach Selçuk – nahe dem antiken Ephesos.  Von dort aus sind es dann nur noch wenige Kilometer bis zu der Küstenstadt, von der aus wir die Türkei wieder verlassen wollen.

Heute gesehen: Burger King-Emblem neben einem Minarett.

Nach der ganzen Planerei wollten wir uns heute abend eigentlich noch eine komplett aus Eisen gegossene Kirche ansehen, allerdings – und da fühlten wir uns schon sehr an den letzten Urlaub erinnert – sind wir nicht angekommen. Stattdessen sind wir durch ein dunkles Viertel gelaufen, und da auf unserem Stadtplan längst nicht alle Straßen namentlich eingetragen sind, haben wir uns ziemlich verlaufen. Das Polizei-Hauptquartier war weiträumig mit Polizeigittern abgesperrt, und Polizisten mit Maschinenpistolen patroullierten allerorten – wir haben uns zwar nicht bedroht gefühlt, aber etwas unheimlich war es uns schon. Schließlich haben wir aber doch eine große Einkauftsstrasse gefunden und der Taxifahrer, der uns zurück zum Hostel gebracht hat, hat sich riesig gefreut, wenn Michael ihm die Namen von Sehenswürdigkeiten möglichst fehlerfrei nachsprechen konnte.

Ein lustige Verwechselungsgeschichte ist und noch passiert: Ein freundlicher alter Mann hat uns den Preis des Taxifahrers übersetzt und nannte prompt die sportliche Summe von 15.000.000 türkischen Lira. Weil wir mit einem Preis von ca. 10-20 Lira gerechnet hatten, kamen wir uns erstmal reichlich auf den Arm genommen vor.  Mi Hilfe von Zeichensprache konnten wir dann allerdings herausfinden, dass es doch nur um 15 Lira ging. Erst im Hostel wurde unsere Vermutung bestätigt, dass aus Gewohnheit von einigen wohl immernoch die Preise, die während der Inflation galten, genannt werden, auch wenn natürlich etwas Anderes gemeit ist.

Zum Schluss noch ein Bild von etwas, das Michael im Topkapı-Palast besonders gefreut hat: “Sieh’ nur, sie haben das einzige arabische Wort, das ich lesen kann, zu einer riesigen Statue gemacht! Wie nett!”

"Allāh"





Die ersten Tage in Istanbul

21 08 2011

Unsere Dachterrasse und ein sehr (sehr!) gesprächiger Pole

Wir tippen diesen Eintrag von der Dachterrasse unseres Hostels, die über eine der größten Straßen am Goldenen Horn blickt, und von wo wir jeden Morgen beim Frühstück auf die Hagia Sophia schauen. (Das Tippen fällt uns in genau diesem Augenblick allerdings nicht leicht, da ein alter, weitgereister Pole mit großer Überzeugung, in erhöhter Lautstärke und mit nicht geringer Blutalkoholkonzentration zum besten gibt, dass allein er Ahnung von der Welt hat. Dabei greift er auf antisemitische Klischees, Antifeminismus und andere beliebte Stilmittel zurück, wenn er nicht gerade ins Polnische verfällt und eine bemitleidenswerte Landsfrau vollquatscht, die noch jünger ist als wir, aber offenbar leidensfähig – immerhin arbeitet sie als Stewardess in Jordanien.)

…so schrieben wir gestern am frühen Abend. Inzwischen ist der nächste Tag, Sonntag, und nachdem wir ausgeschlafen und dabei sogar die großzügige Frühstückszeit bis 11:00 Uhr verpennt haben, sitzen wir wieder auf der Terrasse und schreiben weiter.

Doch dann, etwa zur Zeit des Sonnenuntergangs-Gebets, kam eine Gruppe von sechs Deutschen an, die auch zusammen Istanbul bereisen und wir wurden eingeladen, den Party-Stadtteil Taksim zu besuchen. Wir haben eine Runde über das Fastenbrechen-Fest vor der benachbarten Sultanahmed-Moschee (oder auch Blauen Moschee) gedreht und sind zum Nachtgebet mit der Bahn losgefahren.

Taksim: laut, voll, bunt.

Taksim ist ein unglaublich wuseliger Stadtteil – am Samstag Abend so belebt wie der Kiez in Hamburg aber drei-, viermal so groß. Wir haben uns für sehr wenig Geld totgegessen, da wir mit einer Gruppe von acht Leuten und einer der Deutschen, die eine türkische Mutter hat und die Sprache gerade lernt, sehr gute Konditionen bekommen haben.

Dann sind wir in eine urige kleine Kneipe namens The Wall eingekehrt, aus der Livemusik auf die Straße drang. Dort haben wir die ersten langhaarigen türkischen Männer, und zugleich die bisher coolsten türkischen Männer gesehen. In einer Hard Rock/Metal-Band spielten sie zu viert erst Blues, dann türkische Gassenhauer und schließlich Classic Rock vom Allerfeinsten, wie Born to Be Wild und TNT, aber auch I Will Be There von den Scorpions und schließlich wundervolle Performances von Too Much Love Will Kill You und The Show Must Go On. Nicht nur seine Gestik, sondern auch seine Stimme waren den damsl von Freddy Mercury gesungenen Songs würdig – Anna ist nach wie vor hin und weg!

Und jetzt – es wird gleich zum Nachmittagsgebet gerufen – erzählen wir natürlich noch von unseren ersten Tagen!

Das Turkish Airlines-Flugzeug hat uns – mit Annas Worten – entgegen unserer Erwartung gezeigt, wo der Hammer hängt. In den Sitzlehnen vor den Plätzen hing jeweils ein Touchscreen-Bildschirm, auf dem man die Wah zwischen etwa 30 aktuellen Kinofilmen (darunter die gesamten Herr der Ringe- und Harry Potter-Reihen), Kurzfilmen, Cartoons und Spielchen wie Tetris und ähnliche – dafür hing in jeder Sitzlehne eine Fernbedienung, die zum Spielen, Filme steuern und mit einer winzigen Tastatur auch zum Tippen geeignet war. Angeblich hätte man – das haben wir nicht ausprobiert – mit diesem System sogar Fluggäste auf anderen Plätzen anrufen können. Hut ab, Turkish Airlines!

Blick auf den Bosporus vom Goldenen Horn

Am Flughafen hatten wir es dann mit etwas zu tun, was wir als verwöhnte Westeuropäer kaum kennen: Einreiseformalitäten. Zwar brauchen Deutsche kein Visum – anders als Belgier, Kanadier und einige andere Nationalitäten, von denen man es kaum vermuten würde – aber trotzdem standen wir eine gute halbe Stunde Schlange in einer unglaublich unterhaltsamen Mischung von Menschen aller Herren Länder. Die Schlange an den Schaltern für türkische Staatsbürger war auch kaum kürzer. Eine an sich schon genügend gestrafte Gruppe von Menschen hatte einen eigenen Schalter für eine irgendwie geartete Spezialbehandlung: “ONLY FOR IRAQI CITIZENS” (“Nur für irakische Staatsbürger”) stand an einem Schalter – vermutlich im Zusammenhang mit dem militärischen Konflikt zwischen dem Türkischen Staat und kurdischen Unabhängigkeitskämpfern, der oft im Nordirak ausgetragen wird.

Blick von der Dachterrasse

In der Stadt wurden wir dann weggeschnappt von “unserem Hostel-Mann”, dessen Namen wir noch gar nicht kennen. Er arbeitet als Reinschnacker für das Hostel, in dem wir jetzt sind.
Zunächst wollten wir in ein anderes, und als er uns angesprochen hatte und wir ihm dies sagten, begleitete er uns sogar zu jenem anderen Laden. Er prophezeihte uns aber, wir würden lieber mit ihm mitkommen, er würde vor der Tür warten. Tatsächlich schien uns das größere Hostel nicht besonders freundlich und nicht besonders günstig, sodass wir mit ihm mitgingen. Die Dachterrasse belohnte uns dafür sofort!

Dann hat uns “unser Hostel-Mann” noch in ein wichtiges Konzept eingeführt: Die local rate (der “Kurs für Einheimische”). Er hat nicht nur für mich Geld günstiger umgetauscht, als es an der der Wechselstube angeschlagen war, er hat uns auch noch mit zum Essen genommen, wo wir uns für unglaubliche 15 Lira (etwa 6 Euro) beide übelst den Bauch vollgeschlagen und getrunken haben. Die local rate ist schlicht und einfach der Preis, den Einheimische bekommen, oder Touristen, die einen Einheimischen dabeihaben. Dass sie uns meisten entgeht, stört uns aber nicht allzu sehr – wir leben hier sowieso nicht auf großem Fuß; und als Westeuropäer etwas mehr zu bezahlen, finden wir nicht unfair. Unser Hostel-Mann hat uns dann noch in eine Bar mitgenommen, die im Keller eines anderen Hostels liegt für das er offenbar auch arbeitet. Dort haben wir türkisches Efes-Bier getrunken und Shisha mit Apfeltabak geraucht. Es war uns zugegebenermaßen nicht ganz geheuer, wie er sich um uns gekümmert hat, uns mit dem Taxi irgendwohin mitgenommen und Sachen ausgegeben hat. Aber unsere Skepsis hat zu keinem Zeitpunkt überwogen, und nun kennen wir ihn schon ein paar Tage und sind sicher, dass diese Art Gastfreundlichkeit und Fürsorge uns schlicht so fremd sind, dass wir zu Unrecht Schindluder vermuten.

1) Vor der Hagia Sophia stehen 2) Sich um 180 Grad drehen 3) Die Sultanahmed-Moschee sehen

Am nächsten Tag zeigte sich, wie dramatisch unvorbereitet wir auf diesen Urlaub waren, da wir direkt nach unseren Prüfungen hals über kopf abgefahren sind: Wir standen zwischen der Blauen Moschee und der Hagia Sohpia, und als Anna vorlas, dass es sich um diese beiden weltbedeutenden Bauwerke handelte, meinte ich: “Ach guck, die steht auch hier?” Woher ich die Hagia Sophia, nicht aber ihren Standort kannte, hängt mit einem Computerspiel zusammen, was ich allerdings nicht näher ausbreiten will ;)

Blick auf den Leanderturm, einen alten Leuchtturm, und den Hafen an der asiatischen Küste

Wir sind dann mit einer Fähre nach Asien gefahren. Die große Bosporus-Brücke ist seit vielen Jahren für Fußgänger gesperrt, aber die Fähren verkehren, wie in Hamburg, als Teil des Nahverkehrs, sodass eine einfache Fahrt nur 2 Lira (80 Cent) kostet. Die Überfahrt war spannend, und auf der anderen Seiten haben wir wieder sehr günstig den traditionellen Tee, türkischen Kaffee und Ayran getrunken.

Abends haben wir uns dann beim Fastenbrechen-Fest vor den Moscheen mit allerlei Leckereien den Bauch vollgeschlagen. Hier sitzen drei, manchmal vier Generationen einer Familie auf einem Picknick-Teppich auf dem Rasen uns essen massenhaft Mitgebrachtes. Kinder laufen kreuz und quer, große Reihen von Picknickbänken sind aufgestellt, zwischen denen Teeverkäufer und findige Geschäftemacher mit Spielzeug für die Kinder herlaufen. Es gibt einen Markt mit Leckereien und typisch türkischem Krempel aus Handarbeit, der begeistert an Touristen verkauft wird.

Baklava - oder gar HACKlava?!

Dabei standen wir vor einer ungeheuerlichen Frage – war dieser irgendwie bekannte Geschmack, diese Konsistenz… War das etwa Hackfleisch im Baklava?! Im Schummerlicht vor der Moschee war das optisch nicht auszumachen, die betreffende Substanz hatte eine verdächtige Konsistenz und der Geschmack war uneindeutig.

Inzwischen sind wir uns einig, dass der Verdacht vom Hackfleisch im Babklava völliger Schwachsinn ist. Trotzdem amüsiert uns, auch im Nachhinein, diese Unsicherheit über eine Küche, von der wir so garnichts wissen, die wir aber inzwischen lieben gelernt haben.

P.S.: Lustigerweise hat gerade dieser Tage die ARD eine Ausgabe ihres Videoblogs “Orient Express” online gestellt, die in etwa sechs Minuten zeigt, wie man in nur zwölf Stunden ganz Istanbul für wenig Geld sehen kann. Viele der gezeigten Orte haben wir auch besucht, das Anschauen lohnt sich also. Hier geht’s zu dem Video.





Wir leben noch! Nachricht folgt morgen :)

20 08 2011

Wir waren gerade dabei, einen langen Eintrag zu tippen, da wurden wir von einer größeren Gruppe Deutscher angesprochen und wollen uns mit ihnen mal das Partyviertel anschauen.

Deshalb gibt es hier für heute nur ein Bild vom Ausblick von unserer Dachterrasse, den wir zum Frühstück, beim Nachmittagsausruhen und in der Nacht genießen :)

Blick von unserer Dachterrasse auf die Hagia Sophia





2011: Eine neue Reise mit Hindernissen

16 08 2011

Wie uns der Iran und Syrien gleich mehrere Striche durch die Urlaubsplanung gemacht haben.

„Nieder mit Bashar (al-Assad)“ Quelle: Wikimedia Commons

Schon als wir im letzten Jahr in Belgrad zwei junge Deutsche kennengelernt hatten, die durch Syrien getrampt waren, fanden wir die Idee klasse. Syrien ist auf dem Landweg leicht zu erreichen, aber kulturell so weit von Europa entfernt wie viele andere asiatische Länder, die zu bereisen sehr schwierig ist. Sicherlich wäre es in mancherlei Hinsicht für Anna als Frau nervig gewesen, aber das waren wir bereit hinzunehmen – ich wäre bereit gewesen, unwahrerweise zu behaupten, wir wären verheiratet, um uns das Leben leichter zu machen.

Zeltstadt für Flüchtlinge in der Türkei. Quelle: Qantara.de/Deutsche Welle

Aber all diese Überlegungen wurden durch den Arabischen Frühling überflüssig gemacht. In Syrien begeht das Regime nichts Geringeres als ein Massaker an der Bevölkerung, sodass es für uns leider undenkbar ist, dorthin zu reisen. Und doch werden wir im Nachbarland, der Türkei, sein – wenn auch fast 1.000 Kilometer entfernt von den Hilfslagern des Roten Halbmondes, die von der türkischen Regierung für Flüchlinge aus Syrien bereitgestellt werden. Eine Geste übrigens, die man sich von keinem westeuropäischen Staat je erhoffen könnte.

Unser Alternativplan nahm vor wenigen Monaten Gestalt an: Wir könnten durch die Türkei reisen und mit der Fähre nach Zypern fahren. Die von Blauhelmen bewachte Waffenstillstandszone – wenn auch heutzutage militärisch völlig irrelevant und von der nach Jahrzehnten fast gleichgültigen Bevölkerung eher belächelt – hätte mir und meinem Abenteuersinn gefallen. Wir wären dann mit der Fähre nach Griechenland weitergefahren, um Athen zu sehen und auf irgendeinem interessanten Weg mit dem Zug zurück nach Deutschland zu kommen.

Der Zypern-Plan brachte schon „eingebaute“ Schwierigkeiten mit sich. Die Insel ist faktisch geteilt, auch wenn das einige Regierungen anders sehen: In den Augen des größten Teils der Welt ist die Republik Zypern ein Mitgliedsstaat der EU, und sein Territorium umfasst die gesamte Insel. Faktisch ist die Insel seit einer Invasion türkischer Truppen 1974 zweigeteilt, wobei sich der nordöstliche Teil als „Türkische Republik Nordzypern“ versteht, die allerdings einzig von der Türkei als Staat anerkannt wird.

Karte der geteilten Insel Zypern

Zypern als geteilte Insel. Quelle: Wikimedia Commons

Fährverbindungen in den nördlichen Teil gibt es nur aus und in die Türkei, wohingegen man von der Republik Zypern aus in viele Länder – außer der Türkei – reisen kann. Einfach und gleichzeitig schwierig ist das Wechseln zwischen den Teilen: Jederzeit kann man die Grenze zu Fuß überqueren und bekommt Tagesvisa für den jeweiligen Teil ausgestellt. Aus Sicht der Republik Zypern sind aber alle Häfen und Flughäfen im nördlichen Teil illegal, sodass es über Tagesbesuche hinaus nicht möglich ist, wirklich in die Republik Zypern einzureisen, wenn man aus der Türkei kommt. Es wäre also nicht sicher gewesen, dass man uns eine Ausreise aus der Republik Zypern nach Griechenland erlaubt hätte – wir hätten unter Umständen über den nördlichen Teil zurück in die Türkei fahren müssen.

Das schwer beschädigte Kraftwerk auf Zypern. Quelle: Cyprus Mail

All das wären wir bereit gewesen, mitzumachen. Als Bürger der Europäischen Union in einem EU-Mitgliedsstaat hätten wir uns ausreichend sicher gefühlt, sodass uns auch ein kleinerer Hickhack mit Einreisebehörden nicht abgeschreckt hätte. Doch es ereignete sich Mitte Juli ein Unglück auf Zypern, das dort als bisher schlimmste Katastrophe zu Friedenszeiten gilt: Ein Munitionslager explodierte, wodurch mehrere Menschen ums Leben kamen und das wichtigste Kraftwerk der Insel stark beschädigt wurde. Das Kraftwerk war insbesondere für den Betrieb einer großen Meerwasserentsalzungsanlage notwendig, die nun nicht laufen kann. Die eingelagerten Waffen sollen aus einem aufgebrachten Transport stammen, der sie von Iran nach Syrien bringen wollte.

Um über die Einreisefragen eine offizielle Meinung einzuholen, insbesondere aber um die Situation nach der Katastrophe einschätzen zu können, habe ich das Generalkonsulat der Republik Zypern in Hamburg besucht. Um nicht zu provozieren, habe ich extra den griechischen Namen der Stadt Girne rausgesucht, in der man von der Türkei aus mit der Fähre landet: Kyrenia. Doch es half nichts: „Der Hafen im besetzten Kyrenia ist illegal! Dort können Sie nicht einreisen!“ Na gut, von einer Angstellten des Konsulats war nichts anderen zu erwarten. Wichtiger war mir die Schilderung der Lage für die Bevölkerung: Es wird zu bestimmten Stunden tagsüber der Strom abgestellt, Frischwasser aus der Leitung gibt es nur jeden zweiten Tag. Die Lage wurde mir betont unkritisch geschildert, insbesondere mit dem Hinweis, dass die touristischen Gegenden und die Hotels nicht betroffen seien. Gerade heute habe ich andererseits mit jemandem gesprochen, der aus Alanya kommt – von dort fahren die türkischen Fähren nach Zypern – der nur meinte: „Zypern ist gerade schlecht. Kein Strom.“

Da Hotelurlaub nichts für uns ist, haben wir uns letztlich entschlossen, nicht nach Zypern zu fahren. Dort Ressourcen zu verbrauchen und Benzin zu verfahren – wir wollten uns ein Auto mieten – erscheint uns unangemessen. In nochmals bitterer Ironie wäre die Nordspitze Zyperns, die ich gern besucht hätte, nur etwa 100 Kilometer von Latakia an der Küste Syriens entfernt gewesen, wo der Diktator Bashar al-Assad in diesem Moment die Bevölkerung von Kriegsschiffen beschießen lässt. Die Entfernung ist zu groß, um Schiffe sehen zu können, aber es mit Sicherheit ist nahe genug, um ins Schaudern zu kommen.

Doch wo soll die Reise nun hingehen?

Unsere voraussichtliche Reiseroute für 2011. Gestrichelt: Hinflug. Durchgezogen: Bahn/Bus/Fähre. Blau markiert: Längere geplante Besuche. Quelle: OpenStreetMap

Wir wollen uns Istanbul anschauen und dann entlang der türkischen Westküste nach Süden fahren. Dort wollen wir eine Fähre nach Griechenland nehmen und uns Athen anschauen. Von dort soll es – voraussichtlich mit dem Bus, denn Griechenland hat alle Auslandszüge weggespart – durch Albanien nach Montenegro gehen, wo ich mein Serbisch wieder entstauben kann. Wir freuen uns außerdem sehr auf das Fest zum Ende des Ramandan, dem Zuckerfest, in der Türkei.

Soviel zunächst zu unserer Reiseplanung! Mit meinen Prüfungen und Annas Bachelorarbeit, die beide erst kurz vor dem Urlaub fertig wurden, sind sie diesmal deutlich weniger ausgefuchst als in den letzten Jahren. Deshalb wird sich vieles erst auf dem Weg ergeben. Ich freue mich drauf, wieder zu fotografieren und für Euch zu schreiben!





In Ljubljana! Und: Noch ein paar Bilder aus Sarajevo

5 10 2010

Hallo, Freunde und Verwandte! Wir sind sicher, wenn auch müde, in Ljubljana angekommen. Erinnert Ihr euch noch daran, dass auf der ursprünglich geplanten Heimfahrtroute der Nachtzug von Sarajevo nach Zagreb weniger als zehn Minuten Verspätung hätte haben dürfen? Nun, es kam wie erwartet: Er hatte 70 Minuten Verspätung. Die Fahrt haben wir nett, wenn auch ungemütlich mit zwei anderen deutschen Backpackern im Sechserabteil verbracht.

Gerade haben wir Nudeln gekocht und dazu Oliven und Backerbsen gegessen. Mein Gott, kennt Ihr Backerbsen?! Der Wahnsinn! Morgen gehts in den Wasserpark, und heute Abend machen wir eher nicht mehr so viel. Eine von zwei Attraktionen der Stadt haben wir auch schon “abgehakt”, denn auf dem Weg zum Hostel (und danach noch viermal auf dem Weg zum Supermarkt und zurück) haben wir die Drachenbrücke überquert. Dann gibt es noch das Schloss zu sehen, und ansonsten können wir in Ruhe unseren Urlaub ausklingen lassen :-)

Und da wir hier in Ljubljana noch nicht viel gemacht haben, zeigen wir Euch noch ein paar Fotos aus Sarajevo (und Mostar), die wir Euch nicht vorenthalten können!

Huiiiiiiiiiii... Brückenspringer in Mostar

Ein Hund in einem Blumenbeet in Sarajevo - Hand aufs Herz, in Deutschland wäre das nicht drin, oder?

"Reizende" Sourvenirs, die überall auf den Bergen um Sarjevo zu finden sind (laut Skender sind es AK47-Patronenhülsen)

Schlimmer Verdacht im bosnischen Wahlkampf: Beobachter von UN und OSZE sprechen von einem "Photoshop-Disaster größeren Ausmaßes".








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